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Der eigene Traumgarten muss nicht teuer sein

Dachbegrünung - Lebensqualität in luftiger Höhe

 

Saftig grüner Rasen und bunt blühende Stauden leuchten in der Abendsonne, der Duft verschiedener Kräuter und reifer Tomaten hängt in der Luft, lachende Menschen sitzen auf einer großen Terrasse zusammen: Ein Abend wie auf dem Lande – und dies mitten in der Stadt. Wo der Boden teuer und rar ist, nutzen mehr und mehr Menschen das bebaute Grundstück gleich doppelt: Die Dachbegrünung macht´s möglich. Der luftige Traumgarten ermöglicht Entspannung in der Natur und Teilnahme am pulsierenden Leben in der Metropole.

 

Darüber hinaus erweitert ein begrüntes Dach nicht nur den Wohn- und Lebensraum nach draußen, sondern verbessert auch das Klima im Haus. Im Sommer wirken die Pflanzen als natürliche Kühlzellen und im Winter als zusätzliche Wärmedämmung. Außerdem sind sie effektive Schalldämpfer gegen den Lärm der Stadt, filtern Schadstoffe und Staub aus der Luft und verbessern als natürliche Regenspeicher den städtischen Wasserhaushalt. Die Abwasserleitungen werden entlastet und die Luftfeuchtigkeit wird auf natürliche Weise erhöht – eine perfekte Kombination.

 

Am wichtigsten ist aber: Ein eigener Garten über den Dächern der Stadt bietet einen erholsamen Rückzugsort fern von Leistungs- und Termindruck. Statt mit Fassadengrau, Autoabgasen und Straßenlärm umgeben sich auch Stadtbewohner lieber mit farbenfrohen Blüten, lieblichen Düften und herrlicher Ruhe – und sind doch mittendrin.

 


Für extensiv begrünte Dächer gibt es praktisch keine Grenzen, sogar Steildächer lassen sich extensiv mit Moosen, Kräutern und Gräsern begrünen.


Ein begrüntes Dach verbessert auch das Klima im Haus. Im Sommer wirken die Pflanzen als natürliche Kühlzellen und im Winter als zusätzliche Wärmedämmung. Außerdem sind sie effektive Schalldämpfer gegen Lärm, filtern Schadstoffe und Staub aus der Luft und wirken als Regenspeicher.

Dachbegrünung fast überall möglich

Grundsätzlich sind alle Flachdächer begrünbar. Allerdings muss vorab die Statik geprüft und je nach Dachneigungswinkel die richtige Bauweise gefunden werden. Die Auswahl der für das jeweilige Haus möglichen Dachbegrünung erfordert Fachwissen und Sorgfalt. Dies gilt in gleichem Maße für die fugenlose, wasserdichte und wurzelfeste Abdichtung, um das Gebäude zu schützen. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten der Dachbegrünung: den begehbaren und intensiv begrünten Dachgarten, der vom Aussehen und der Nutzung her dem Garten am Boden ähnelt, und das extensiv begrünte Dach, welches ausschließlich für die Optik vorgesehen ist, also nicht betreten wird. Für solche extensiven Dachbegrünungen gibt es praktisch keine Grenzen, sogar Steildächer lassen sich extensiv mit Moosen, Kräutern und Gräsern begrünen! Abhängig von der Dachneigung sind aber Rutsch- und Schubsicherungen notwendig. In jedem Fall ist es angebracht, sich an einen fachkompetenten Landschaftsgärtner zu wenden, denn die Anforderungen an den Systemaufbau einer Dachbegrünung sind sehr vielfältig. Ein fachgerechter Dichtungsaufbau nach festen Qualitätsrichtlinien, das Sicherstellen des Ableitens überflüssigen Regenwassers und optimale Wuchsbedingungen der ausgewählten Pflanzen gewährleisten, dass ein Gründach auch über Jahrzehnte hinweg hält.

 

Dafür muss ein Dachgarten zudem richtig gepflegt werden, das heißt, es müssen etwa Dacheinläufe und Randbereiche regelmäßig kontrolliert, die Pflanzen zurückgeschnitten und gedüngt werden. Die Begrünung von Dächern ist grundsätzlich ohne besondere Genehmigung zulässig, wenn bestimmte Grundvoraussetzungen, wie die ordnungsgemäße Wasserabführung oder statische Anforderungen gegeben sind. Der Fachmann kennt sie, schon deshalb gilt der Tipp: Der Gründachaufbau auf dem Wohnhaus ist keine Arbeit für Laien.

 

Bestens geeignet für die Dachbegrünung sind Sedum-Sorten - pflegeleicht, farbenprächtig und äußerst interessant im Wuchs.

 

 


Große Auswahl an passenden Pflanzen

 

Was wächst auf dem Dach am besten? Landschaftsgärtner raten zu einer sorgfältigen Pflanzenauswahl. Denn auf jeden Fall müssen die Pflanzen an einem solchen „Extremstandort“ robust sein und sowohl Hitze und Kälte als auch Wind standhalten. Für einen intensiv begrünten Dachgarten eignen sich etwa langsam wachsende Stauden, Bodendecker, Gräser, Blumenzwiebeln – und sogar einzelne Gehölze, wenn sie ausreichend Platz für ihre Wurzeln haben. Schön sind auch eine überwachsene Pergola als Sichtschutz für den Lieblingsplatz und Immergrüne, damit der Dachgarten zu keiner Zeit kahl wirkt. Es lohnt sich bei der Pflanzenauswahl auch auf unterschiedliche Blütezeiten zu achten.

 

Ein Dachgarten hat noch einen weiteren Vorteil: Viele Kommunen belohnen die Anlage von Dachgärten mit einer Ermäßigung bei den Abwassergebühren oder fördern ihn gar durch direkte Zuschüsse. Ansprechpartner sind zumeist das Grünflächen- oder Umweltamt oder Ihr Landschaftsgärtner vor Ort, der auch die behördlichen Anforderungen und Fördermöglichkeiten kennt. 

 


Dachbegrünung - Nützliches Grün auf unseren Dächern

 

Duftende Blumenwiesen bepflanzt mit Margeriten, Nelken, Thymian und Lavendel ... Und sofort denkt man an ein süßes Blumenmeer in der südfranzösischen Provence. Doch wie heißt es in einem altbewährten Sprichwort: „Das Gute liegt so nah.“ – beispielsweise auf dem eigenen Hausdach. Dabei können nicht nur Flachdächer, sondern auch Garagen-, Schrägdächer, Carports oder auch Tiefgaragendächer begrünt werden. Bei überlegter Planung passt das Gründach zur Architektur und ergänzt sie außerdem.

 

Unterstützung bei derartigen Projekten bietet die Fachvereinigung Bauwerksbegrünung – kurz FBB. Ihr Credo: Ein unbegrüntes Dach ist „verschenkter“ Platz. Zudem schafft es kostbaren Lebensraum und vereint eine Vielzahl an Vorteilen – ökonomischer wie ökologischer Art. Gründächer sehen schön aus und verdunsten im Jahr etwa 500 Liter Wasser pro Quadratmeter. Dadurch erzeugen sie eine wohltuende Verdunstungskälte. Die Räume unter Dachbegrünungen weisen im Sommer fünf bis acht Grad geringere Temperaturen auf als Räume unter unbegrünten Dachflächen. Auf Kiesdächern werden in der warmen Jahreszeit Temperaturen von bis zu 80 Grad Celsius gemessen, unter einer einfachen Begrünung liegen die Temperaturen nur bei etwa 30 Grad Celsius.

 

Neuere Untersuchungen in der Klimakammer haben bewiesen, dass begrünte Dächer eine bis zu zehn Prozent höhere Dämmwirkung haben als herkömmliche. Hohe Kosten für Klimaanlagen und Dachdämmungen fallen somit nicht an. Die gleichen Zahlen brachte eine vergleichende Untersuchung von Kies- und Gründächern in der Stuttgarter Innenstadt zur Feinstaubproblematik zutage. Das begrünte Dach filterte im Durchschnitt etwa zehn Prozent mehr Feinstaub aus der Luft als das Kiesdach. Das verbessert das Umgebungsklima, denn die trockene Stadtluft wird befeuchtet und Staub wird gebunden.

 

Weiterer Vorteil: Die Grünfläche mindert Lärm, denn dank der Pflanzendecke wird der Luftschall gedämpft und die Ausbreitung eingedämmt. Darüber hinaus verlängert sich die Dachlebensdauer, da die Abdichtung optimal vor UV-Strahlen, Hagelschlag, Hitze und Kälte geschützt ist. Nähere Informationen gibt es in dem Prospekt „Kombinationslösungen – Dachbegrünung – Fotovoltaik – Brauchwassernutzung" bei der Fachvereinigung Bauwerksbegrünung unter Telefon 06 81/9 88 05 70 oder im Internet unter www.fbb.de.

 

Fotos:

BGL

  

 

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