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Der große Gartenfiguren-Ratgeber - Tipps Tricks und Trends!

 

 

 

Gartenfiguren sind Stimmungsmacher. Zumindest waren es deren „große“ Vorbilder einst. Die Idee des Gartenzwergs basiert beispielsweise auf zwergwüchsigen Hofnarren an mittelalterlichen Burgen und Schlössern. Teilweise waren es aber auch die Märchen der Gebrüder Grimm, die letztlich den Gartenzwerg als Gartenfigur derart manifestierten, das noch heute rund 25 Millionen der kleinen Burschen in den Gärten der Bundesrepublik zu finden sind. In dieser Menge können sie folglich durchaus als gesellschaftsfähig bezeichnet werden. Zumal in den letzten Jahrzehnten zu den eher biederen Gesellen mit Gartenwerkzeug, Pfeife und Laterne auch ein paar frivole Zwerge hinzukamen, denen es nichts ausmacht, mit heruntergelassener Hose in der Landschaft zu stehen.

Aber Gartenzwerge, bekleidet wie unbekleidet, sind natürlich längst nicht die einzigen Gartenfiguren, die es gibt. Wer eine Gartenfigur kaufen möchte, hat wirklich reichlich Auswahl, vor allem auch online wie zum Beispiel auf dieser Seite. Das beginnt schon mit den zur Verfügung stehenden Materialien wie dem klassischen Ton, dem Gips oder auch Sandstein. Dann ebenso Beton oder Holz und auch Naturstein, Metall sowie Kunststoff.


Motive ohne Ende

 

Bezüglich der Motive gibt es die absolut freie Auswahl. Nachbildungen der gesamten Tierwelt, sowohl über- wie unterdimensioniert, dazu menschliche Abbildungen, anatomisch mehr oder wenig korrekt und eine unglaubliche Vielzahl an Fantasiefiguren, die wirklich jede Facette der Gesellschaft abbilden. Vom Delfin, der als kleine Brunnenfigur am eigenen Gartenteich einen Wasserstrahl in das stille Gewässer spuckt, über die verkleinerte Nachbildung einer Statue aus den Parkanlagen von Schloss Sanssouci bis zu fantastischen kleinen Drachen eines Hollywood-Animationsfilmes. Nicht zu vergessen die vielen geometrischen Gartenfiguren, die sich überwiegend aus Kugeln und Würfeln zusammensetzen.

Um nun die richtige Gartenfigur kaufen zu können, die sich möglichst harmonisch in den eigenen Garten einfügt, wenn dies gewünscht ist, bedarf es eines Blicks auf die jeweilige Gartenarchitektur. Der oder die Gartenbesitzerin wird nun vielleicht denken, dass es da nicht viel Architektur gibt, da alles Selbst angelegt wurde. Nun, ob im Do-it-yourself oder über eine Gartenbaufirma, jeder Eingriff in die Landschaft ist Architektur. Das hinterlässt Formen und Linien, die zumindest in einer Richtung eine mehrheitliche Ausprägung besitzen. Am besten lässt sich dies an Strecken beziehungsweise Geraden und Kurven erkennen. Wer beispielsweise große ununterbrochene Rasenflächen in seinem Garten vorweisen kann, verfügt über lange gerade Strecken. Besteht der Garten hingegen aus viel Gebüsch, Hecken und Sträuchern, finden sich hier viele kurze Strecken und Rundungen. Dementsprechend kann die Gartenfigur ausgewählt werden. Schlank und eher hoch entspricht den langen Geraden, kurz und vielleicht etwas kräftig den kurzen Geraden und Kurven.


Fettnäpfchen vermeiden

 

Auch bei Gartenfiguren gibt es, trotz einer gewissen Frivolität mancher Darstellungen, so etwas wie Political Correctness. So sind beispielsweise Gartenzwerge mit eindeutigen Merkmalen einer rassischen Zuordnung oder politischen Symbolen zu vermeiden. Gerade menschenähnliche Abbildungen sind gewissermaßen Karikaturen, die in unserem gesellschaftlichen Umfeld beleidigend wirken können. So ist etwa ein dunkelhäutiger Gartenzwerg eher diskriminierend als lustig, auch wenn es der Besitzer so empfinden mag.

Im Weiteren ist schlicht alles erlaubt, was nicht gegen die jeweilige Bauverordnung oder die guten Sitten verstößt. Das mit den guten Sitten ist nun wieder ein bisschen grenzwertig. Was für den einen völlig normal erscheint, betrachtet der andere unter Umständen als unsittlich. Grundsätzlich ist der eigene Garten der persönliche Freiraum, allerdings können Gartenfiguren auch in eine bestimmte Richtung, hin zum Nachbarn, ausgerichtet sein und dem beispielsweise mit erhobenem Mittelfinger die Meinung seines Besitzers kundtun. Das kann den Tatbestand der Beleidigung erfüllen. Hingegen kann etwa gegen die Nachbildung des berühmten Männeken Pis in Brüssel kaum etwas gesagt werden. Die Figur verrichtet ihr Geschäft bereits seit fast 400 Jahren in aller Öffentlichkeit. Da kann sie als Gartenfigur wohl nicht anstößig wirken.

 

Die Wahl der Materialien

 

Gleich und Gleich gesellt sich gern. Diese alte Weisheit lässt sich auf die Materialwahl beziehen, wenn es darum geht, die passende Gartenfigur kaufen und aufstellen zu wollen. Jedes Material besitzt seine eigene Haptik, aber auch seine eigene Optik. Sicherlich erlauben moderne Kunststoffe heute die täuschend echte Nachbildung etwa von Naturstein, es bleibt aber letztlich Kunststoff, der nie diese unvergleichliche Patina der Jahre ansetzen wird. Davon abgesehen kann als Faustregel gelten: Hart zu hart, weich zu weich. Einem japanischen Steingarten steht eine Gartenfigur aus Edelstahl gut zu Gesicht. Einem romantischen Blumengarten, der vielleicht einem impressionistischen Gemälde französischer Meister nachempfunden ist, viel eher eine kleine Sandsteinfigur.

In der Natur finden sich kaum Diskrepanzen oder Gegensätze. Der Garten wiederum ist die kultivierte Abbildung der Natur. Folglich sollte bei der Wahl der Gartenfigur die Harmonie des Ganzen im Vordergrund stehen.