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Der Kakteengarten

 

Kakteen wachsen in trocken-heißen, weit entfernten Weltgegenden. Wir denken an Sand- und Geröllwüsten und bewundern die zähen Kakteen für ihre Fähigkeit, sich in diesen unwirtlichen Regionen zu behaupten. Und wir denken an den kleinen grünen Kaktus auf dem Fensterbrett, für den wir während des Urlaubs eine regenlose Dürreperiode nachahmen, ohne dass der Kaktus davon Schaden nimmt.

 

Aber wer denkt an Kakteen im eigenen Garten? Es hat nichts mit dem Klimawandel zu tun, wenn Kakteen in unseren Gärten wachsen. Wer einen windgeschützten, sonnigen Gartenwinkel hat und sich für diese exotische Pflanzengruppe begeistert, kann sich aus einer stattlichen Auswahl winterharter Kakteen seinen Wüstengarten zusammenstellen.

 

In einigen Weltregionen bietet das Klima heiße Sommer und kalte Winter. Kakteen, die solche Winter kennen, ertragen auch unsere winterlichen Temperaturen von bis zu -20° Celsius. Es gibt fünf Kakteengattungen, die sich für mitteleuropäische Gärten eignen: Cylindropuntia, Echinocerus, Escobaria, Grusonia und Opuntia (Bild: Mitte oben). Außerdem lässt sich der Kakteengarten noch mit Yucca (Bild: rechte Seite unten) bereichern. Diese allseits bekannte Agavenart verstärkt den markanten steppenartigen Charakter des Exotengartens. Auch bieten sich einige Arten der Fetthenne und des Dachwurzes (Bild: rechte Seite oben) an.


 
Kakteen haben sich an die Trockenheit besonders angepasst. Ihre Blätter haben sich zu Wasserspeichern entwickelt, um Dürreperioden zu überstehen. Die Verdunstung wird durch filzartige Haarpelze oder dicke Wachsschichten minimiert. Wehrhaft schützen die Stacheln das in Trockenregionen äußerst begehrte Wasserreservoir vor Fressfeinden.

 

Ein Zuviel an Wasser lässt die Pflanzenwurzeln faulen, der Kaktus geht ein. Viel Sonne und ein durchlässiger Boden sind also die Grundvoraussetzungen für Kakteen. Volle Sonne an der Haus-Südseite ist ein erfolgversprechender Standort. Wichtig ist ein gut drainiertes Beet, damit keine Staunässe entstehen kann. Eine Schotterschicht dient dem Wasserabluss im Untergrund. Darauf bringt man eine etwa 15 Zentimeter dicke Mischung aus Gartenerde, Sand und Kies auf. Während besonders regenfeuchter Tage kann man die Pflanzen zusätzlich durch kleine Dächer vor Nässe bewahren.

 

Man sollte die Kakteen im Frühjahr pflanzen, denn bei der Herbstpflanzung ist mit hohem winterlichen Ausfällen zu rechnen. Ein Kakteengarten ist pflegeleicht, außer Sauberhalten und Teilen der Pflanzen fallen kaum Arbeiten an. Warum also nicht: Ein Stück lebendiger Wüste im eigenen Garten.

   

 

 

 

 

  

 

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