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Zaun aus Holz oder Alu – Die Vor- und Nachteile

 

Ein Zaun ist für die meisten Menschen mehr als nur die sichtbare Begrenzung ihres eigenen Grundstückes. Ein Zaun um den eigenen Garten schafft ein Gefühl von Sicherheit und Behaglichkeit, indem der private Raum nach außen hin deutlich abgegrenzt wird. Zusätzlich können bestimmte Zaunvarianten außerdem eine Art Sichtschutz darstellen, der die Gartenbesitzer vor neugierigen Blicken anderer Menschen bewahrt. Weiterhin gibt es Zäune, die eine schallisolierende Funktion mit sich bringen, was sich beispielsweise an vielbefahrenen Straßen als überaus praktisch erweisen kann. Gleichzeitig sind Zäune aber auch transparent und durchlässig – die Besitzer schotten sich nicht von der Außenwelt ab, sie sitzen nicht hinter einer Mauer, sondern nehmen weiterhin an dem teil, was um sie herum geschieht.

Kurzum, ein Zaun um das eigene Grundstück bringt vielerlei Vorteile mit sich, die je nach individueller Konzeption und Planung noch erweitert werden können. Trotzdem ist ein Zaun nicht unbedingt eine günstige Angelegenheit, vor allem dann, wenn es sich etwa um eine Maßarbeit handelt. Wer einen Zaun aufstellen möchte, der von einem Fachbetrieb geplant und errichtet wird, der sollte sich auf einen beachtlichen Kostenfaktor einstellen. Andererseits können die zukünftigen Zaunbesitzer sich nicht nur einer ausführlichen Beratung sondern auch bester Herstellung und Bauweise sicher sein. Wer dagegen lediglich mit einer Grundstücksbegrenzung aus dem Baumarkt Vorlieb nimmt, darf sich nicht wundern, wenn er ein Endprodukt erhält, das aus minderwertigem Material besteht und nur unzureichend verarbeitet wurde.

 

Trotzdem sind selbstverständlich nicht alle günstigen Zaunmodelle schlecht – der wesentliche Faktor, auf den es beim Kauf ankommt, ist grundsätzlich eigentlich auch ein ganz anderer: Das Material, aus welchem der Zaun hergestellt wird, entscheidet über Kostenfaktor, Langlebigkeit, Pflegeintensität und optische Wirkung. Grundsätzlich existieren verschiedene Materialien, aus denen ein Zaun hergestellt werden kann: Metall, Holz sowie steinerne Grundstücksbegrenzungen stehen meist ganz oben auf der Liste der verschiedenen Zaunarten. Für Selberbauer oder diejenigen, die in relativ kurzer Zeit einen Zaun errichten wollen, empfehlen sich zumeist Zäune aus Alu oder Holz. Die jeweiligen Vor- und Nachteile der beiden Varianten sollen deshalb nachfolgend vorgestellt werden.


Ein Zaun aus Holz

Bei Holz handelt es sich um den klassischen Werkstoff für die Herstellung von Zäunen aller Art. Der Jägerzaun dürfte innerhalb Deutschlands und Österreichs wohl der bekannteste hölzerne Zauntyp sein, der statistisch gesehen auch am häufigsten aufgestellt wurde. Ein hölzerner Gartenzaun ist meist günstig und relativ unkompliziert in der Aufstellung. Je nach verwendeter Holzart und Konstruktionstyp lassen sich Holzzäune auch zuhauf in gut sortierten Baumärkten finden, wo sie für wenig Geld erstanden werden können.

Die Installation von einem Jägerzaun nimmt nur wenig Zeit in Anspruch. Auch ein klassischer Lattenzaun lässt sich binnen weniger Stunden Arbeit rund um das eigene Grundstück konstruieren. Weitere verschiedene Arten von Zäunen inklusive Aufbautipps finden sich unter http://www.selbst.de/selber-bauen/zaun.html.

Zusätzliche Vorteile eines hölzernen Gartenzaunes liegen in der natürlichen Beschaffenheit des verwendeten Werkstoffs. Ein Zaun aus Holz fügt sich nahezu perfekt in die grüne Umgebung des eigenen Gartens ein – durch verschiedene Lasuren oder Holzarten kann außerdem mit dem Farbton des verwendeten Holzes gespielt werden, was eine Angleichung des Materials an den eigenen Geschmack erlaubt. Auch die ökologische Vertretbarkeit eines hölzernen Gartenzaunes ist unbedingt gegeben, da schließlich ein Werkstoff verwendet wird, der nachwächst.

 

Bei den verschiedenen Vorteilen, die ein hölzerner Gartenzaun mit sich bringt, muss allerdings auch der größte Negativfaktor einberechnet werden: Holz ist im Vergleich zu Metall deutlich pflegeintensiver. Wer seinen Holzzaun nicht richtig pflegt, riskiert dass dieser langsam aber sicher verrottet. Feuchtigkeit und Wettereinflüsse greifen ihn an, Pilzbefall oder Ungeziefer können ihm zu schaffen machen, wenn er nicht in regelmäßigen Abständen entsprechend behandelt wird. Hierbei kommen dann meist verschiedene Lacke und Lasuren zum Einsatz. Je nach Holzart muss der Zaun dann mit diesen Lacken behandelt werden, wobei unbedingt auf die Umweltverträglichkeit der Produkte geachtet werden sollte. Wer sich nicht ganz sicher ist, welche Produkte als bedenkenlos gelten, kann dies unter http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=98065&bernr=01 nachlesen.

Eine andere Möglichkeit, um den eigenen Holzzaun am besten schon bei der Konstruktion vor schädlichen Einflüssen zu schützen, bietet der sogenannte konstruktive Holzschutz. Gemäß diesem Prinzip werden von vornherein besonders robuste Hölzer verwendet, verschiedene Oberflächen angeschrägt und Lüftungsräume vorgesehen, damit Staunässe und Schimmelbildung vom ersten Augenblick an keine Chance haben. Weiterhin wäre die Imprägnierung des Holzes sinnvoll. Nicht viele Unternehmen sehen einen derartigen Arbeitsschritt vor, die Firma LEEB aus Österreich ist eine der wenigen, die ein solches Verfahren entwickelt haben und serienmäßig anwenden. Beim sogenannten Komplett-Imprägnierverfahren wird die Imprägnierflüssigkeit in die geöffneten Poren des Holzes gepresst, um so eine stabile Langlebigkeit zu forcieren.


Ein Zaun aus Alu

Wenn es um die Vorteile von Zäunen aus Aluminium steht, dann rücken insbesondere die Langlebigkeit sowie die vermindere Pflegeintensität in den Vordergrund. Da Aluminium kein natürliches Material ist, das beispielsweise durch Witterungseinflüsse angegriffen wird, ist eine regelmäßige Nachbehandlung des Materials meist nicht oder nur in geringen Maßen notwendig. Darüber hinaus sind Zäune aus Aluminium häufig ebenfalls sehr günstig in Bezug auf die Anschaffungskosten. Die Haltbarkeit des Zauns ist im Vergleich zu den Alternativen deutlich gesteigert.

Weiterhin wirken Zäune aus Aluminium meist filigraner als Holzzäune, die auf einige Besitzer stets einen etwas rustikalen Eindruck vermitteln können. Für eine moderne und leichte Bauweise empfehlen sich deshalb in der Regel Zäune aus Aluminium. Hinsichtlich der ökologischen Verträglichkeit muss an dieser Stelle wiederum ein Abstrich gemacht werden. Im Gegensatz zu Holz ist Aluminium kein nachwachsender Rohstoff und deshalb mit für die Umwelt belastenderen Herstellungsverfahren verbunden. Wer jedoch einen pflegearmen, modernen und robusten Zaun für sein eigenes Grundstück erstehen möchte, für den ist Aluminium häufig eine gute Wahl. Letztendlich sind jedoch beide Varianten, Holz und Aluminium, mit jeweils ganze eigenen Vor- und Nachteilen bestückt, die vom zukünftigen Besitzer individuell abgewogen werden müssen, bevor eine Entscheidung getroffen wird.