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Gartengestaltung – Visualisierung und Umsetzung

 

Wer das Glück hat einen eigenen Garten zu besitzen, hegt und pflegt diesen meist mit größter Sorgfalt und Hingabe. Schließlich stellt der eigene Garten einen Rückzugsort in all dem Trubel des täglichen Lebens dar, eine kleine Oase, in der man sich frei von Alltagsstress und Sorgen erholen kann. Dabei sind die Ansprüche an den eigenen Traumgarten durchaus unterschiedlich: Der eine mag klare Linien, exakte Rasenkanten und möglichst wenig unkontrollierten Wildwuchs rechts und links der Gartenwege, wohingegen der andere sich in einem natürlich gewachsenen Gartenbiotop am wohlsten fühlt, in dem es an jeder Ecke summt und brummt, weil Bienen und andere Insekten das wilde Farbenspiel genauso schätzen.

 

Unabhängig davon wie die individuelle Vision aussieht, besteht für jeden Gartenbesitzer die Möglichkeit, sich mit relativ wenigen Ressourcen die eigene persönliche Wohlfühloase zu erschaffen. Hierbei kommt es letztendlich nicht unbedingt darauf an, ob das Gartengrundstück besonders groß ist oder die Voraussetzungen anderweitig eher positiver oder negativer ausfallen. Entscheidend ist stattdessen vielmehr die Planung der Gartengestaltung, da diese den ersten Schritt für eine gelungene Umsetzung bildet. Nur wer sich im Vorhinein bereits ausführlich mit der Materie auseinandersetzt, hat auch bei geringem Budget und wenig Raum die Chance einen Garten entstehen zu lassen, an dem die eigene Seele endlich einmal ungehemmt baumeln kann. Und mit ein wenig Vorbereitungszeit wird hierfür nicht einmal ein grüner Daumen benötigt.

Der nachfolgende Artikel dient der Präsentation wichtiger Tipps, die bei der Visualisierung und Umsetzung der eigenen Gartengestaltung im besten Fall beachtet werden sollten. Dabei sollen verschiedene Aufgaben konkret in den Vordergrund gerückt werden, um gleichzeitig zu den allgemeinen Überlegungen auch eine praktische Anleitung bieten zu können.


Die Vorüberlegungen

Wer seinen eigenen Garten verschönern und neu gestalten möchte, damit dieser mehr den eigenen Wunschvorstellungen entspricht, sollte keineswegs einfach in die nächste Blumenhandlung spazieren und dort willkürlich alles aufkaufen, was auf den ersten Blick hübsch anzusehen ist. Stattdessen empfiehlt es sich vorab einen Plan zu erstellen, in den sämtliche Vorüberlegungen einfließen sollten. Eine ungefähre Skizze des eigenen Gartens mit Maßangabe genügt hierfür als erstes.

Um verschiedene Möglichkeiten und Variationen in der Planungsphase austesten zu können, sollte der Plan nicht nur ein einziges Mal vorhanden sein, sondern im besten Fall in mehrfacher Ausführung vorliegen. Unterschiedliche Größen von Plänen lassen sich beispielsweise bei http://www.cewe-print.at/index.html bestellen und optisch gleichzeitig noch aufbereiten. Eine derartige Vorgehensweise vereinfacht die Arbeit bei der Planung, da gerade Vergrößerungen es zeichnerisch nicht allzu begabten Hobbygärtnern leicht machen können.

Auf einem der Pläne empfiehlt es sich nun einmal den Ist-Zustand festzuhalten, um eine Art Bestandsaufnahme vorzunehmen. Diese kann dabei helfen bereits vorhandenes Material sowie gegebene Optionen eventuell besser einschätzen zu können. Wenn zum Beispiel Gartenwege bereits existieren, kann es sich unter Umständen lohnen, deren Verlauf beizubehalten. In diesem Fall würde es sich empfehlen, die Gartenwege gemeinsam mit den Grundstücksgrenzen als Konstante für das neue Konzept zu übernehmen. Dasselbe gilt für Bäume, die in den meisten Fällen an ihrem angestammten Platz verbleiben sollen.

Wenn der Ist-Zustand einmal festgehalten wurde, geht es an die Skizzierung möglicher neuer Ideen. Die eigenen Wünsche können hierbei zunächst ungehemmt einfließen. Wer den erstellten Plan in mehrfacher Ausführung ausgedruckt hat, besitzt die Möglichkeit verschiedene Gartengestaltungsvarianten zu ent- und gegebenenfalls auch wieder zu verwerfen. Um letztendlich aber einen möglichst passgenauen und zufriedenstellenden Plan zu erhalten, soll nachfolgend auf drei verschiedene Faktoren eingegangen werden, die dabei mitbestimmend sein können.


Gartenwege

Die Gartenwege wurden im Vorfeld bereits angesprochen, da sie ein wichtiges Element bei der eigenen Gartengestaltung darstellen können. Sie bilden nicht nur eine Orientierung innerhalb des Gartens, sondern können auch einen optischen Effekt hervorrufen. Kleine Gärten beispielsweise erhalten durch Gartenwege mehr Tiefe, wohingegen große Gärten durch Gartenwege strukturierter wirken. Gleichsam können Gartenwege als Begrenzungen angesehen werden, die den Garten auf natürliche Weise in einzelne Gebiete unterteilen. Wie sich ein Gartenweg professionell selbst anlegen lässt und auf welche verschiedenen Faktoren dabei geachtet werden sollte, kann unter http://www.mein-schoener-garten.de/de/gartenpraxis/ziergarten/gartenwege-richtig-anlegen-44224 nachgelesen werden.


Die Pflanzenauswahl

Auch die Pflanzenauswahl hat einen dominanten Einfluss auf den optischen Reiz des neu gestalteten Gartens. Dabei existieren verschiedene Faktoren, die bei der Pflanzenauswahl berücksichtigt werden müssen. Zunächst einmal sollten Gartenbesitzer sich darüber im Klaren sein, ob sie sich für Nutz- oder Zierpflanzen interessieren. Als Nutzpflanzen können beispielsweise verschiedene Gemüsepflanzen oder Obststräucher angesehen werden. Zierpflanzen dagegen sind die kraftvollen Bodendecker sowie sämtliche Pflanzen, die mit ihrer Farbenpracht den Garten zum Leuchten bringen.

Wenn die grobe Richtung in Bezug auf die Pflanzen steht, geht es an die Feinheiten der Auswahl. Nicht jede Art von Pflanze kann an jedem beliebigen Standort ausgesät bzw. eingepflanzt werden. Jedes zarte grüne Hälmchen stellt seine ganze eigenen Ansprüche an die Zufuhr von Sonnenlicht, Wasser sowie an die Bodenqualität. Diese drei Faktoren sollten bei der Pflanzenauswahl unbedingt im Hinterkopf behalten werden, damit die oftmals nicht besonders preisgünstigen Pflanzen nicht bereits nach wenigen Wochen eingehen und die ganze Idee der eigenen Gartengestaltung mit ihnen den Bach hinuntergeht.

 

Sobald die richtige Pflanzenauswahl getroffen wurde und es an den direkten Kauf geht, kann es sich lohnen gegebenenfalls eine Fachberatung in Anspruch zu nehmen. Während es sich bei manchen Pflanzen empfiehlt, bereits vorgezogene Exemplare zu erstehen, gedeihen andere Blüher wiederum dann am besten, wenn sie von vornherein an ihrem neuen Standort groß werden. Diese Art von Fachberatung kann an dieser Stelle selbstverständlich nicht geleistet werden, da die jeweiligen Ansprüche von Pflanze zu Pflanze variieren. Eine grobe Übersicht über verschiedene Pflanzen sowie deren bevorzugte Standortbedingungen lässt sich aber dem Pflanzenlexikon etwa unter http://www.gartencenter.de/service/pflanzen-lexikon.html entnehmen.


Mulchen

Wer schon von vornherein weiß, dass er bei der Pflege des eigenen Gartens nicht besonders viel Elan und Antrieb zeigen wird, sobald die Gartengestaltung per se erst einmal abgeschlossen ist, für den empfiehlt sich das sogenannte Mulchen. Als Mulch wird gehäckselte Baumrinde bezeichnet, die auf die Beete gegeben wird und dann die freien Flächen und die Pflanzen herum bedeckt. Dies sieht optisch nicht nur toll aus, sondern verhindert auch das Auswachsen von Unkraut und anderen ungewünschten Ablegern.

Gleichzeitig liefert der Mulch für viele Pflanzen wie beispielsweise Rhododendron und Farn wichtigen Zellstoff. Wer in seinem Garten jedoch Mulchen möchte, sollte darauf achten, dass nicht jede Pflanze sich gut mit Mulch verträgt und dass spezielle Mineralien, die nicht oder nur unzureichend im Mulch enthalten sind, unter Umständen über Ersatzpräparate zugeführt werden müssen.