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Neben der attraktiven Optik hat das Stutzen der Buchsbäume aber auch einen ganz praktischen Nutzen. Damit der Buchsbaum dauerhaft schön bleibt, sollte er zweimal im Jahr geschnitten werden. Im Frühsommer kürzen Gartenfreunde die Neuaustriebe und bringen die Pflanze in Form, während im Herbst lediglich noch einmal die Spitzen entfernt werden, Foto: djd/Robert Bosch
Am beliebtesten sind immergrüne Hecken, die das ganze Jahr hindurch mit dichtem Wuchs erfreuen. Dieser wird umso dichter, je regelmäßiger der lebendige Zaun in Form gebracht wird. Dabei sollte die Hecke in Form eines Trapezes geschnitten werden, das sich nach oben verjüngt. So bekommen alle Zweige genug Licht und es wird verhindert, dass die Hecke unten verkahlt. Fotos djd/stihl
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Gartenpflege: Tipps & Tricks

Tipps und Tricks für die Gartenpflege

 

Nützliche Tipps für die tägliche Gartenarbeit oder saisonale Pflanzenpflege erwartet Sie in unserer Rubrik. Mit hilfreichen einfachen Kniffen kann in jedem noch so umfangreichen Garten ein üppiges Blütenmeer oder ein wohlgepflegter Formgarten werden. Immer wissen was zu tun ist, damit jede Vorbereitung in der nächsten Saison seine Früchte trägt.

 

 


Frostrisse vermeiden

 

Durch die Ausdehnung des Wassers bei Frost können Ton- und Terrakottatöpfe springen oder zerplatzen. Überschüssiges Regen- oder Gießwasser sollte deshalb unbedingt abfließen können. Zusätzlich zum Abzugsloch im Boden können die Töpfe und Kübel über den Winter auf Füße oder Holzleisten gestellt werden. (PdM)

 


Frostschutz auf Balkon und Terrasse

 

In Kästen und Kübeln sind Zwiebelblumen und andere winterharte Pflanzen dem Frost stärker ausgesetzt als im Gartenboden, denn die Kälte kann von allen Seiten einwirken. Vor starkem Frost kann man die Pflanzen schützen, indem man die Gefäße zusammenrückt und mit luftigem Vlies oder Noppenfolie abdeckt. (IZB)

 


Pflanzzeit für Frühjahrsblüher

 

Im Herbst ist die ideale Pflanzzeit für Frühjahrsblüher. Noch bis Anfang Dezember gilt es Schneeglöckchen, Krokusse, Tulpen, Narzissen und so manche andere zu stecken. Doch Vorsicht: Wühlmäuse haben Appetit auf einige dieser Zwiebeln, daher sollte man sie in Drahtgitterkörben setzen. Es gibt aber auch Pflanzen wie Gladiolen, Begonien oder Dahlien, deren Knollen und Zwiebeln jetzt - noch vor dem ersten Frost - aus dem Boden geholt werden müssen. Kühl und trocken den Winter über im Keller gelagert, werden sie im Frühling wieder in die Erde gesetzt.

 

 


Unkrautentwicklung vermeiden

 

Um Unkrautentwicklung zu vermeiden, gilt es, vor dem Winter alle Beete durchzujäten. Anschließend sollten offene Flächen mit einer wenigstens fünf bis sechs Zentimeter dicken Schicht aus Rindenmulch oder Mulchkompost bedeckt werden. Nicht zu mulchen sind allerdings jene Stellen, wo frühblühende Blumenzwiebeln gesteckt wurden. Aber auch der Rasen benötigt eine spezielle Behandlung, um ihn möglichst fit für den Winter zu machen. Hierfür gibt es besondere Herbstrasendünger, die viel Kalium enthalten. Dieser Stoff ist einerseits wichtig für den Wasserhaushalt der grünen Pracht und macht die Pflanzen andererseits stark gegen Frostschäden.

 


Rosen vor Frost schützen

 

Wer in seinem Garten häufig blühende Rosen sein Eigen nennt, sollte diese erst im Frühling wieder zurückschneiden. Denn ein zu zeitiger Herbstrückschnitt kann dazu führen, dass dem Frost zusätzliche Eintrittsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

 

 


Tipps für den Gemüse- und Nutzgarten

  

 

              

Auch wer seinen Garten weniger nutzt, um sich an seinem schönen Anblick zu erfreuen, sondern lieber Essbares auf den Tisch bringt, sollte im Herbst aktiv werden. So gilt es beispielsweise, Tomatenstöcke nun vollständig zu entfernen, da sonst die Gefahr besteht, dass Krankheitserreger wie etwa die berüchtigte Krautfäule im kommenden Jahr die neue Pflanzengeneration infizieren. Und natürlich ist auch im Gemüse- und Salatbeet jetzt Pflanzzeit: Chinakohl und Winterkopfsalat, Rhabarber und Endivien sollten sogar recht frühzeitig - idealerweise bis Anfang September - gepflanzt werden. Auch Knoblauchfans sollten die Zehen nun in die Erde bringen. Zudem stehen Grabarbeiten an. Besonders schwere Böden heißt es umzugraben, wohingegen es bei mittelschweren oder leichten Böden ausreicht, sie lediglich zu lockern. (djd/pt)

 

 

 

  

 


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