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Was Sie auf dem Weg zur natürlichen Gartenarbeit beachten sollten.

 

Naturgemäß gärtnern – fast jeder hat schon einmal davon gehört, doch die wenigsten wissen, was konkret sich dahinter verbirgt. Die folgende Checkliste zeigt Ihnen, wie Sie in fünf Schritten Ihren Garten auf natürliche Art und Weise bewirtschaften und was Sie dabei beachten sollten. So schonen Sie die Umwelt und bekommen knackig frisches Obst und Gemüse von der eigenen Scholle, das frei ist von Pflanzenschutzmittelrückständen.

 

1. Bodenbearbeitung

 

Damit die Saat aufgeht und die Pflanzen gut anwachsen, startet jedes Gartenjahr mit der Bodenbearbeitung. Lockern Sie den Boden auf, sodass Wasser, Wärme und Luft eindringen können. Bedecken Sie den Boden später mit einer Mulchschicht aus organischem Material wie Stroh, gesunden Gartenabfällen, Rasenschnitt oder grob verrottetem Kompost. Das beeinflusst die Bodentemperatur, aktiviert das Bodenleben und vermindert die Auswaschung von Nährstoffen.

 

2. Düngen

 

Häufig wird zuviel gedüngt – nicht alle Pflanzen haben gleich großen Appetit. Während Zierpflanzen in der Regel wenig Nahrung brauchen, herrscht im Gemüsegarten eher Heißhunger. Lassen Sie den Nährstoff- und Kalkbedarf des Bodens durch eine Bodenuntersuchung ermitteln. Oft gilt: weniger ist mehr. Zwei bis drei Liter Kompost je Quadratmeter Gartenboden reichen für gesundes Pflanzenwachstum völlig aus. Auf Mineraldünger kann verzichtet werden. Das schont nicht nur den Geldbeutel – gleichzeitig werden Boden und Grundwasser nicht unnötig durch zuviel Dünger belastet.

 

3. Artenwahl

 

Wo wenig Abwechslung herrscht, kann es mit der Zeit problematisch werden. Immer die gleichen Arten an gleicher Stelle entziehen dem Boden nicht nur die gleichen Nährstoffe, sondern führen auch zur so genannten Bodenmüdigkeit. Planen Sie daher die Wahl Ihrer Pflanzen gut, besonders wenn es um den Anbau von Gemüse geht. Die beste Voraussetzung für einen erfolgreichen Obst- und Gemüseanbau ist eine sinnvolle Fruchtfolge, also ein geplanter Wechsel der angebauten Arten über mehrere Jahre. Das hält den Boden fruchtbar, drängt Krankheitserreger und Schädlinge im Boden zurück und vermindert die Anreicherung von Schadstoffen im Boden.

 

4. Pflanzenschutz

 

Integrierter Pflanzenschutz ist der Schlüssel zum Erfolg. Mit der Kombination verschiedener natürlicher Verfahren können Sie im Idealfall ganz auf Pflanzenschutzmittel verzichten. Etwas mühsam, dafür aber sehr wirksam ist immer noch das Absammeln von Schädlingen wie Raupen, Schnecken oder Kartoffelkäfer. Hilfreich sind außerdem Pflanzenstärkungsmittel mit Mineralien, nützlichen Bakterien und Pilzen oder Köder und Fallen, zum Beispiel Pheromonfallen gegen Apfelwickler – Ursache der unappetitlichen Maden.

 

5. Förderung von Nützlingen

 

Schließlich können Sie den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln auch dadurch weitgehend vermeiden, indem Sie Lebensräume, Rückzugsgebiete und Überwinterungsmöglichkeiten für Nützlinge wie bestimmte Insekten, Spinnen, Vögel oder Säugetiere schaffen. Kleinbiotope und Nistplätze sind hier ebenso gefragt wie geeignete Nahrungsquellen für die natürlichen Gartenwächter. (BDG)

 

 

 

Zuerst muss der Boden aufgelockert werden.

 

 

Bedecken Sie den Boden mit organischem Material. Dies verbessert das Bodenleben.

 

 

Mineralischer Dünger muss nicht immer die Lösung sein.

 

Lupinen sind ein idealer Gründünger.

 

Eine sinnvolle Fruchtfolge hält den Boden fruchtbar .

 

 

Weinbergschnecken fressen keine grünen Pflanzen, aber Nacktschneckeneier.

 

Gefahr für das Gemüsebeet: Die spanische Wegschnecke auf Beutezug.