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| Bodendecker: Faszination Fläche | |||
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Das ist der Traum vieler Gartenbesitzer: Beete mit Stauden, die vom Frühjahr bis zum Herbst – vielleicht sogar im Winter – attraktiv aussehen. Mit Bodendeckern ist das möglich. Außerdem entfallen hier all jene aufwändigen Pflegearbeiten, die nötig sind, um eine gemischte Pflanzung nach dem Vorbild der englischen »mixed borders« in Top-Form zu halten: Düngen und aufbinden, Verblühtes abschneiden und gegebenenfalls Pflanzenschutzmaßnahmen gegen Mehltau oder Läuse ergreifen. Denn so einfach, wie in den meisten Gartenbüchern und Magazinen zu lesen, ist es nicht, solche lebendigen Gartenbilder anzulegen und in Top-Form zu bringen. Es gehört schon ein detailliertes Fachwissen über die Wuchseigenschaften und Standortansprüche der einzelnen Arten dazu. Natürlich können wir Sie hier beraten. Aber wenn Sie es unkomplizierter mögen, entdecken Sie doch mit uns die Vielfalt einer dichten Bepflanzung mit Bodendeckern. Stauden sind hier besonders interessant, weil in den letzten Jahren immer mehr Arten und Sorten das Sortiment bereichern. Vor allem entdeckt man, dass auch eine Kombination von wenigen Arten, die in Gruppen gepflanzt werden, sehr reizvoll sein kann.
Stauden sind erste Wahl
Bodendecker sind in der Regel alle unkomplizierten Stauden, die durch starken Zuwachs eine Fläche schnell schließen und verhindern, dass Unkraut sich ausbreiten kann. Wo früher Felsenmispeln (Cotoneaster) und Kriech-Wacholder (Juniperus) verwendet wurden, gibt es inzwischen eine große Auswahl von Stauden, die den Boden schnell und schön decken, ohne andere Pflanzen wie Solitärgehölze durch allzu invasives Wachstum zu verdrängen. Wo keine Blüten sind, begeistern sie auch durch auffallend gefärbtes Laub, das zum Teil auch mehrfarbig sein kann: zum Beispiel beim Großteil der Hosta-Sorten, die an absonnigen Standorten hervorragende Gruppenstauden sind. Mit Hilfe verschiedener Arten und Sorten können vielseitige Pflanzungen geschaffen werden, die durch unterschiedliche Blattformen und auch Blütezeiten für Blickpunkte in jedem Garten sorgen. Eine Kombination aus zwei oder drei Bodendeckern lässt sich für fast alle Standorte in Schatten oder Sonne und für trockene bis feuchte Böden zusammenstellen. Wichtig ist vor allem, dass von Anfang an ausreichend dicht gepflanzt wird. Wir wissen genau, wie viele Pflanzen für den Quadratmeter nötig sind. Denn nur, wenn von Anfang an relativ dicht gepflanzt wurde, zeigen bodendeckende und flächige Staudenpflanzungen, was wirklich in ihnen steckt.
aus: GartenEden Magazin
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