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Bäume - grüne Helden und starke Begleiter

 

Bäume sind einzigartig – sie verbinden uns mit der Vergangenheit und gleichzeitig mit der Zukunft. Wir freuen uns heute über mächtige Bäume, die von unseren Vorfahren gepflanzt wurden, und die Bäume, die wir heute pflanzen, sollen noch kommenden Generationen Schatten spenden. Ohne Bäume wäre unsere Welt nicht denkbar. Sie machen unsere Umwelt lebens- und liebenswerter, sprechen unsere Sinne an, sind landschaftsprägend und hatten früher oft auch eine große spirituelle und kulturelle Bedeutung. Bäume waren den Göttern geweiht und wurden als Heiligtümer verehrt. Sie waren beliebte Treffpunkte, so wie die einstigen Tanzlinden, und sie dienten als Gerichtsstätten. Auch wenn heute nicht mehr unter alten Bäumen Gericht gesprochen wird und Kirchen die heiligen Haine ersetzt haben, geht doch noch immer eine besondere Faszination von Bäumen aus. Ein Frühlingsspaziergang in einem lichten, frischgrünen Wald, zwischen hohen Buchen, deren glatte Stämme wie die mächtigen Säulen einer Kathedrale wirken, entführt in eine Welt weit jenseits der von Alltag und Hektik.

 

Bäume sind mehr als grün

 

Bäume erfüllen auch ganz praktische Aufgaben und gehören zu unserem Alltag unbedingt dazu, in Gärten, Städten und entlang von Straßen und Wegen. Sie wandeln mit der Kraft der Sonne Kohlendioxid um und liefern so den für Mensch und Tier lebensnotwendigen Sauerstoff. Darüber hinaus verbessern sie die Lebensqualität auf vielfache Weise, spenden Schatten, reduzieren Temperaturspitzen, mindern die Windgeschwindigkeit, dämpfen Lärm, binden Staub und verdunsten Wasser – all das trägt zu einer Verbesserung des Klimas, insbesondere des Stadtklimas, bei. Dazu sind sie für viele Tiere Lebensraum, selbst in der Großstadt. Über ihre Zweige huschen Eichhörnchen, Vögel finden in ihnen Nistmöglichkeiten und sie bieten allerlei heimischen Tieren wichtige Nahrungsquellen.

 

Bäume als Wind- und Erosionsschutz

 

Bäume schützen auch vor Erosion, also davor, dass Wasser oder Wind wertvolle, fruchtbare Erde davonträgt, wenn sie nicht mehr durch eine Pflanzenschicht geschützt ist. In China gibt es seit Ende der 70er Jahre ein gigantisches Aufforstungsprogramm, um unter anderem mit Hilfe von Bäumen die verheerenden Sandstürme vor allem im Norden des Landes und die Ausbreitung der Wüsten zu stoppen. Eine 700 km lange, grüne „Mauer“ aus Bäumen, Sträuchern und Gräsern soll das Land schützen. So wie die Chinesische Mauer einst Feinde abhalten sollte, hofft man, dass die „Große Grüne Mauer“ nun gegen die Bedrohung durch die zerstörerischen Wüstenstürme hilft.

 

25. April, der Tag des Baumes: Eine Idee erobert die Welt

 

Der Schutz vor Erosion war auch einer der Gründe, weshalb der amerikanische Journalist und Landbaufachmann Julius Sterling Morton in seiner „Arbor Day Resolution“ schon Anfang 1872 vorschlug, einen „Tag des Baumes“ einzuführen. Er war mit seiner Frau Caroline von Michigan nach Nebraska gezogen, wo die beiden auf einer Farm lebten. Bäume wurden dort als Windschutz und ihr Holz als Energiequelle und Baumaterial benötigt. Caroline kümmerte sich um die Farm und pflanzte dort die ersten Bäume, ihr Mann war Redakteur der „Nebraska City News“. Beide vermissten die Bäume und Wälder ihrer alten Heimat. Anderen Siedlern in der kargen und baumarmen Region ging es ähnlich. Mortons Idee fiel deshalb auf fruchtbaren Boden und schon bald pflanzten amerikanische Bürger am Tag des Baumes, dem „Arbor Day“, mehr als eine Million Bäume. Nach dem zweiten Weltkrieg nahm die UNO die Idee auf, einen Weltfesttag des Baumes ins Leben zu rufen und setzte ihn auf den 25. April fest. Weltweit pflanzen seitdem Privatpersonen, Schulen, Firmen und Vereine an diesem Tag Bäume. Am 25. April 1952 gab es den ersten „Tag des Baumes“ auch in Deutschland.

 

Wunderbare Vielfalt an Sorten und Arten

 

Nicht nur der Tag des Baumes ist ein guter Anlass, selber einen Baum zu pflanzen. Ein Hausbaum verleiht einem Gebäude ein unverwechselbares Gesicht und lässt den Wechsel der Jahreszeiten besonders intensiv miterleben. Bei der Auswahl spielen verschiedene Aspekte eine Rolle, zum Beispiel die zur Verfügung stehende Fläche und die gewünschten Eigenschaften des Baumes: Zierkirschen beispielsweise beeindrucken mit der Fülle ihrer weißen oder rosafarbenen Blüten im Frühling, Magnolien mit ihren großen, eleganten Blüten, der Fächerblattbaum (Ginkgo) hat einzigartige, fächerförmige Blätter und die an Seesterne erinnernden Blätter des Amberbaums (Liquidambar) bieten im Herbst ein faszinierendes Farbenspiel von gelborange bis tiefrot. Wer gerne Obst im eigenen Garten ernten möchte, wird sich vielleicht für einen Apfel- oder Birnbaum entscheiden. Die Auswahl interessanter Bäume ist groß und auch, wer nur einen kleinen Garten besitzt, braucht auf einen Hausbaum nicht zu verzichten. Es gibt eine Vielzahl schöner Bäume, die nur wenig Platz benötigen, wie der Kugel-Ahorn (Acer platanoides ‘Nana‘) und der Kugel-Trompetenbaum (Catalpa bignonioides ‘Nana‘). Beide bilden auch ohne Formschnitt eine runde Krone. Damit Baumpflanzungen erfolgreich sind, müssen Baum und Standort zusammenpassen. Darum lohnt es sich, darauf zu achten, wie die Boden-, Licht-, Wasser- und Platzverhältnisse am zukünftigen Standort des Baumes sind. Sinnvoll ist auch, sich beim Kauf im Fachhandel gut beraten zu lassen. Das bietet die besten Voraussetzungen, um sich viele Jahre lang über einen eigenen, besonders schönen Baum zu freuen. (PdM)
 

http://www.baum-des-jahres.de/

 

Taschentuchbaum
`Davidia involucrata`

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

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