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Bitterorangen, Poncirus trifoliata, dreiblättrige Bitterorange

 

Bitter ist nur ihr Geschmack. Die Dreiblättrige Bitterorange (Poncirus trifoliata) weckt bei uns eher süße Erinnerungen an den letzten Urlaub im Süden. Wer sich ein Stück davon in den heimischen Garten holen möchte, der sollte auf diese, zu jeder Zeit attraktive Pflanze, nicht verzichten. Die Bitterorange gehört wie die Citrusarten zu den Rautengewächsen (Rutaceae). Im Gegensatz zu diesen Verwandten, verträgt Poncirus jedoch Minustemperaturen bis hin zu minus 25° Celsius. Aus den Bergen des chinesischen Himalayas bringt sie ihre Frostresistenz mit, ihren betörenden Blütenduft teilt sie mit den Cirtuspflanzen und auch die zitronengelben, Tischtennis- bis Tennisball großen Früchte erinnern an Mandarinen.

 

Jederzeit dekorativ

 

Die Eigenarten beginnen mit den Blättern, die nach der Blüte erscheinen und im Herbst, bevor sie fallen, den bis zu 3 Meter großen Busch in einen leuchtend gelben Blickpunkt verwandeln. Die dreiteiligen Fiederblätter verleihen der Bitterorange ihren Namen. Im Winter kommen die etwa 3-4 cm langen dekorativen Dornen zur Geltung, aus denen der ganze Strauch zu bestehen scheint. Diese starkbewehrte Pflanze erinnert nun eher an eine Wüstenpflanze.

 

Standort

 

Bei der Pflanzung sollte man darauf achten, dass der Busch sonnig und windgeschützt steht. Die Südfassade sorgt hier für ein günstiges Kleinklima. Auch gestalterisch ist die Bitterorange hier nahe am Haus gut aufgehoben. Sie dient als Brücke zwischen innen und außen. Und sie ist immer dekorativ. Ob Herbstschmück des Laubes, die an Mandarinen erinnernden Früchte, die winterliche Dornenwehr oder die Schönheit der Blüten. Ein Standort am Wintergarten und die Bitterorange ist jederzeit ein Blickfang. Nahe an der Terrasse verwandelt die duftende Pflanze ihre Umgebung in einen südlichen Garten.

 

Boden

 

Ein durchlässiger, kalkarmer Boden schützt die Pflanze vor Staunässe, ihrem größten Feind in unseren nördlichen Regionen. Das Pflanzloch sollte mit saurer Rhododendronerde angereichert werden, auch saure Fichtennadeln sorgen für ein besseres Bodenklima für die Bitterorange. Kalkhaltiges Wasser sollte vermieden werden. Das heißt, wer die Bitterorange in Kübeln zieht, sollte Regenwasser zum Gießen verwenden. Bitterorangen in Kübeln sind zudem im Winter, wie Citrusbäume, an frostfreien Standorten aufzubewahren.

 

Vermehrung

 

Wer sich selbst eine solche Pflanze züchten möchte, der besuche einen Botanischen Garten und entnehme einer heruntergefallenen Frucht einige Samen. Danach werden die gereinigten Samen etliche Tage im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahrt. In kalkarmer Erde keimen die Pflanzen und mit etwas Geduld pflückt man in einigen Jahren seine eigenen Bitterorangen. Natürlich bieten Pflanzenmärkte den schnelleren Erfolg.

 

Auf's Brötchen

 

Wer nun Gefallen an der Bitterorange gefunden hat, kann sie auch zum Frühstück genießen. Als englische Orangenmarmelade finden die ansonsten ungenießbaren, leuchtend gelben Früchte ihren Weg auf unseren Speisezettel.

 

 

 

 

 

 

 

 


  

 

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