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Ratgeber für Hortensien

Arten, Pflanzen, Pflegen und Trocknen

 

Die Hortensie – auch als Wasserstrauch bezeichnet – galt lange Zeit als altmodisch. Doch mittlerweile erfreut sich diese ausdauernd blühende Pflanze immer größerer Beliebtheit. Damals zählte sie noch zu den Steinbrechgewächsen (Saxifragacea), hingegen bildet sie heute eine eigene Art, und zwar die Hortensiengewächse (Hydrangeaceae).

Hortensien können Halbsträucher, kletternde Pflanzen oder kleine Bäume sein. Weltweit existieren etwa 70 unterschiedliche immergrüne oder laubabwerfende Hortensienarten. Dabei erstreckte sich ursprünglich das Verbreitungsgebiet über Nord- und Südamerika sowie Süd- und Ostasien.

 

Der Blütenstand ist typisch für die Hortensie, wobei die Blütendolden in der Regel aus kleinen fruchtbaren Blüten in der Mitte und kleinen unfruchtbaren Scheinblüten am Rand bestehen. Meist besitzen die Zuchtformen nur größere unfruchtbare Scheinblüten.

In den Monaten Juni bis August blüht die Hortensie besonders schön. Dabei variiert die Farbe der Blüten zwischen weiß, blau, pink und vielen Zwischentönen, wobei die Farbgebung meist vom pH-Wert der Pflanze abhängt.

 

Hortensienarten, Topfen, Pflanzen und Schneiden

In Deutschland zählen zu den gängigsten und beliebtesten Hortensienarten:

  • Bauernhortensie (Hydrangea macropphylla)

Die Bauernhortensie kann bis zu zwei Meter hoch wachsen und benötigt sehr viel Wasser. Gerne wird sie auch als Gartenhortensie oder Topfhortensie bezeichnet und ist in den Farben Weiß, Rosa und Blau erhältlich. Auch als Zimmerpflanze wird die Bauernhortensie gerne genutzt.

  • Kletterhortensie (Hydrangea petiolaris)

Die Kletterhortensie ist wie der Name schon sagt ein kletternder Strauch, der bis zu sieben Meter hoch wachsen kann. In der Regel ist sie nur in der Farbe Weiß erhältlich und wird meist für schattige Nord- und Westwände genutzt.

  • Eichenblättrige Hortensie (Hydrangea quercifolia)

Bei dieser Hortensienart handelt es sich um einen wuchernden Wuchs, der bis zu zwei Meter hoch wachsen kann. Typisch ist für diese Hortensie, dass die Blätter mehrfach gelappt sind, und dass die weißen Blüten in einer aufrechten Rispe stehen. Zu beachten ist aber, dass diese Pflanzenart sehr kälteempfindlich ist.

  • Samthortensie (Hydrangea sargentiana)

Die Samthortensie kann bis zu zwei Meter hoch werden und besitzt große samtige Blätter, die in flachen weißen oder violetten Dolden liegen. Wichtig ist, dass diese Hortensienart den Schatten wie auch humosen Boden bevorzugt.

  • Rispenhortensie (Hydrangea praniculata)

Die Rispenhortensie kann mehrere Meter hoch werde und die weißen Blüten zeigen sich ab August in fliederartigen Rispen. Dabei bevorzugt die Pflanze eine geschützte, feuchte und kalkarme Lage.

 

Im Topf können Hortensien das ganze Jahr über gepflanzt werden, wobei Experten das Frühjahr empfehlen. In der warmen Jahreszeit ist in den ersten Wochen darauf zu achten, dass die Pflanzen ausreichend Wasser erhalten. Da Hortensien winterhart sind, können sie gut im Topf überwintern. Wenn Hortensien im Garten gepflanzt wurden, so können sie mit ein wenig Reisig abgedeckt werden, sodass die Pflanzen einen leichten Winterschutz erhalten.

Ob überhaupt, und wie eine Hortensie geschnitten wird, hängt vor allem von der Art ab. Jedoch ist dies bei den meisten Hortensienarten nicht erforderlich. Bei den Bauern- und Kletterhortensien ist es empfehlenswert, etwaige erfrorene oder abgestorbene Triebe zu entfernen. Zu beachten ist zudem, dass sich ein zu großer Schnitt durchaus negativ auf die Blüten auswirken kann. Hingegen kann der Rückschnitt einer Rispenhortensie oder Eichenblättrigen Hortensie im Winter dafür sorgen, dass diese im Sommer eine besondere Blütenpracht entfaltet.

 

Hortensienblüten trocknen

Hortensienblüten zu trocknen, ist bei vielen sehr beliebt, da sie sich hervorragend für Dekorationszwecke eignen. Ebenso werden getrocknete Hortensien auch gerne in Sträußen und Gestecken verwendet. Ein Tutorial dazu bietet helpster.de.

Im Grunde gibt es zwei unterschiedliche Methoden, um Hortensien zu trocknen. Die einfachste Methode funktioniert so, dass die Pflanzen in eine Vase mit etwas Wasser gestellt werden, wodurch die Hortensien automatisch anfangen zu trocknen. Nach einer gewissen Zeit fühlen sich die Pflanzen wie Pergament an. Unvorteilhaft an dieser Methode ist, dass sie viel Farbe verlieren.

Die zweite Möglichkeit, um Hortensien zu trocknen, besteht darin, die Blüten mit Glycerinwasser zu konservieren, wobei dies wesentlich aufwendiger ist. Vorteilhaft ist aber, dass die Blüten für sehr lange Zeit haltbar gemacht werden.