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Die Stockrose ist im Deutschen unter vielen Namen bekannt: Bauerneibisch, Gartenmalve, Herbstrose, Roseneibisch, Stockmalve oder Winterrose. Der lateinische Name Alcea rosea verweist auf die heilenden Eigenschaften. (Alcea = heilen und rosea = rosenrot). Dabei variiert ihre Blütenfarbe von weiß über rosa bis zum dunklen Rot.
Standort
Die Pflanze die horstig und buschig, aber aufrecht wachsend bis zu 2,5 Meter Höhe erreicht und etwa 50 cm breit wird, blüht von Juli bis September. Sie benötigt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Er sollte nährstoffreich und ausreichend feucht sein. Der Pflanzabstand sollte 60 cm betragen, falls sie nicht gleich als Gruppe eng nebeneinander gepflanzt werden.
Pflanze des Bauerngartens
Ihr aufrechter Wuchs fordert einen vor starkem Wind geschützten Standort. Im Freistand benötigen sie Stützhilfen. Aus diesem Grund wird die Stockrose vor allem an Zäunen und Hauswänden gepflanzt. Damit verbinden sie eindrucksvoll Architektonisches mit Gärtnerischem. Aus den Bauerngärten ist die Stockrose kaum wegzudenken, wo sie wächst erinnert sie an Bauerngärten wie keine andere Pflanze.
Bienen- und Hummelweide
Die Pflanze ist eine ausgesprochene Bienenweide und Lieblingspflanze von Hummeln. Während der Blüte erscheinen sie somit ausgesprochen lebhaft. Nach der Blüte sollten die Blütenstände abgeschnitten werden, um die Lebensdauer zu erhöhen. Lässt man die Samen zur Entwicklung kommen, säen sie sich leicht aus. Ansonsten säht man sie entweder, wie die Natur vorgibt, gleich in den Boden oder wartet bis ins nächste Frühjahr. Bei Trockenheit neigen die Stockrosen zu Rostpilzen. Sie sollten dann entsorgt werden. Eine ausreichende Wasserversorgung im Sommer sorgt für erheblich mehr Resistenz. Als Schnittblumen eignen sie sich sehr gut und überraschen durch ihre Größe.
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