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Tomatensetzlinge selber ziehen

Tomatensetzlinge selber ziehen

 

Endlich köstliche Tomaten aus dem eigenen Garten! Sonnengereift und voller Aroma! Schafft man einige Voraussetzungen und kümmert sich anschließend gewissenhaft um die kleinen Setzlinge, steht einem leckeren Tomatensalat oder anderen Gerichten aus den kleinen Früchtchen nichts mehr im Wege. Doch bis dahin dauert es ein Weilchen, denn es braucht natürlich seine Zeit, bis aus Samen Setzlinge werden und diese später Früchte tragen.

 

Die besten „Geschmacksmuster“

Selbstverständlich ist es wesentlich einfacher, sich im Handel Jungpflanzen zu holen, um die etwas aufwändigere Anfangsphase des Aussäens zu umgehen. Allerdings steht auf diese Weise nur ein relativ eingeschränktes Angebot zur Verfügung, während Tomaten-Saatgut wesentlich vielfältiger ist. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, eigene Saat zu verwenden, z. B. wenn Sie von einer ganz bestimmten Tomatensorte so beeindruckt sind, dass Sie sie zukünftig selbst aus den „Kernen“ ziehen möchten. Hierzu wischen Sie diese ab und legen sie auf ein saugfähiges Papier zur Seite, bis sie vollständig getrocknet sind. Möchten Sie Ihr Saatgut auf der Fensterbank vorziehen, nutzen Sie am besten eine Aussaatschale oder kleine Töpfe, die Sie zunächst mit Anzuchterde füllen. Da es sich bei Tomaten um „Dunkelkeimer“ handelt, werden die Samen mit einer ca. 5 mm dicken Erdschicht bedeckt und gründlich angegossen. Die Keimtemperatur sollte zwischen 18 und 25°C liegen, dann dauert es etwa zehn Tage, bis sich die ersten Keimblätter zeigen. Sobald die Tomatenblätter sichtbar werden, sollten Sie die Jungpflanzen pikieren.

 

„Pikierte“ Tomaten: perfekt für die Anzucht

Mit einem Bestecklöffel oder einem Pikierstab heben Sie das Wurzelwerk vorsichtig an und setzen die Pflanze in einen mit Blumenerde gefüllten Topf mit einem Durchmesser von etwa neun Zentimetern. Drücken Sie die Erde leicht an und wässern Sie gut; achten Sie allerdings unbedingt darauf, Staunässe zu vermeiden. Sobald Ihre Pflänzchen eine Höhe von ca. 25-30 Zentimetern erreicht haben, setzen Sie sie ins Beet, am besten erst nach den Eisheiligen, damit diese keinen Schaden anrichten. Da Tomaten ziemlich empfindlich auf viel Regen, Feuchtigkeit und Staunässe reagieren, können Sie Ihre Pflanzen mit einem Tomatenvlies schützen, sodass einer baldigen Ernte nichts mehr im Wege steht.

Sie finden auch weitere interessante Tipps rund um den Garten im Ratgeber von Gartenhelden.de.