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Hostas sind aufgrund ihrer beeindruckenden Blätter eine beliebte Pflanze für Staudenbeete. Aber auch als Bodendecker eignet sich die dicht wachsende Pflanze sehr gut.
Foto: PdM. - Dank ihrer tiefgehenden Wurzeln können Rosen auch noch an Standorten gedeihen, an denen viele andere Pflanzen keine Chance mehr hätten. Wer Rosen pflanzt, sollte deshalb darauf achten, dass der Boden tiefgründig ist und der Weg nach unten nicht etwa durch Bauschutt oder verdichtete Erde blockiert ist.
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Wissenswertes über Pflanzen

 

In "Wissenswertes über Pflanzen" erhalten Sie  informative Hintergründe, saisonabhängige Ratschläge und nützliche Tipps zum Thema Pflanzenpflege und Kultivierung. Hier wird Ihr Wissensdurst um jahreszeitliche Besonderheiten, Wissenswertes über Ansprüche und Verhalten von Pflanzen, sowie alles weitere Interessante rund um Pflanzen gestillt.

 


Kalktolerante Rhododendren

 

Rhododendren und Azaleen benötigen für ihre gute Entwicklung im Allgemeinen einen humosen, leicht sauren Boden ohne Staunässe. Durch Zugabe von organischem Material wie Humus oder spezieller Rhododendron-Erde lässt sich der Boden, wenn nötig, verbessern. Mittlerweile sind auch Rhododendron-Sorten erhältlich, die auf kalktolerante Unterlagen veredelt wurden, so dass jetzt viele schöne und beliebte Sorten auch in Gärten wachsen können, die früher für Rhododendron ungeeignet waren. Dennoch ist auch hier eine Bodenverbesserung mit humosen Erden zu empfehlen. (PdM)

 

 


Moorbeetpflanzen – ein irreführender Begriff

 

Oft werden Rhododendren und andere Pflanzen, die im Allgemeinen einen humusreichen, kalkarmen Boden benötigen, als „Moorbeetpflanzen" bezeichnet. Dieser Begriff kann in die Irre führen, denn er erweckt den Eindruck, als ob diese Pflanzen sehr viel Nässe vertragen. Rhododendren, Lorbeerrosen (Kalmia) und andere " Moorbeetpflanzen" haben jedoch ein sehr feines Wurzelwerk, das durch stauende Nässe und den damit verbundenen Luftmangel in der Erde geschädigt werden kann. Der Boden muss deshalb überschüssiges Wasser gut ableiten, sollte aber andererseits nicht austrocknen. (PdM)

 

 


Rosen mit Qualitätsausweis

 

Viele Eigenschaften von Rosen sind sortenabhängig. Deshalb werden Rosen ähnlich wie bei einem Talentwettbewerb an verschiedenen Standorten in Deutschland miteinander verglichen. Sie werden dabei auf bestimmte Kriterien wie hohe Widerstandskraft gegenüber Krankheiten, Frosthärte, Duft und Reichblütigkeit geprüft.

Auch Rosensorten von ausländischen Züchtern, unter anderem aus den Niederlanden, Frankreich und England, sind dabei. Die besten Rosen werden mit dem ADR-Siegel belohnt. Die Abkürzung ADR steht für Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung. (PdM)

  

 


Cornus kousa – interessant vom Frühjahr bis zum Herbst

 

Der Japanische Blumenhartriegel (Cornus kousa und Sorten) ist ein sehr schöner Zierstrauch, der vom Frühjahr bis zum Herbst attraktiv ist: Sehr markant ist die etagenartige Wuchsform.

Im Frühjahr fallen auch die weißen, rosafarbenen oder roten „Blütenblätter" auf. Es sind so genannte Hochblätter, die aus botanischer Sicht gar nicht zur Blüte gehören. Aus den kleinen Blüten entwickeln sich gegen Ende des Sommers dekorative, intensiv rote Früchte, die an Himbeeren erinnern. Im Herbst färben sich die dunkelgrünen, leicht gewellten Blätter der Japanischen Blumenhartriegel leuchtend gelb bis feurig rot. (PdM)

 

 


Kletterrosen

 

In Städten sieht man manchmal (Kletter-)Rosen in Fußgängerzonen oder an Hauseingängen inmitten einer gepflasterten Umgebung. Ihnen steht dort nur sehr wenig offener Boden zur Verfügung.

Rosen sind Tiefwurzler, deren Wurzeln mehrere Meter lang werden können. Deshalb können sie Wasser auch noch aus Tiefen holen, die für viele andere Pflanzen nicht mehr erreichbar sind. So gedeihen sie noch an Standorten, an denen andere Gehölze keine Chance mehr hätten. (PdM)

 

 


Kletterhortensie - Die kletternde „Wasserschlürferin“

 

Die Kletterhortensie (Hydrangea petiolaris, oft auch Hydrangea anomala ssp. petiolaris genannt), gedeiht am besten auf humosem, leicht saurem Boden, der gleichmäßig feucht, aber gut durchlässig sein sollte. Der Gattungsname „Hydrangea" weist schon darauf hin, dass diese Pflanzen einen großen Wasserbedarf haben, denn der botanische Name geht auf das griechische Wort „hydor" für Wasser zurück.

Der Name „Hydrangea" wird oft mit „Wasserschlürferin" übersetzt. Die Herkunft der deutschen Bezeichnung Hortensie ist nicht eindeutig zu belegen. Die wahrscheinlichste Erklärung ist, dass die Hortensie nach Hortense Barré benannt wurde. Sie war die Freundin des französischen Arztes und Botanikers Philibert Commerson, der im 18. Jahrhundert als Pflanzensammler durch Ostasien reiste. Er brachte zahlreiche Pflanzen nach Europa, darunter auch eine Hortensie. Der Frauenname Hortense leitet sich übrigens vom lateinischen Wort „hortus" für Garten ab. (PdM)

 

 

  

 

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