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Die Gärten der Welt im Erholungspark Marzahn

 

Seit dem Jahr 2000 geht im Ost-Berliner Bezirk Hellersdorf-Marzahn die fernöstliche Sonne auf. Der chinesische „Garten des wiedergewonnenen Mondes“ ist mit seinen 2,7 Hektar der größte und vielleicht auch der schönste seiner Art in Europa. Chinesische Gestalter entwarfen den Garten, alle Bauteile, von den Ziegeln bis zu den Holzbalken der einzelnen Pavillions, wurden in China gefertigt und von chinesischen Handwerkern in Berlin zusammengebaut. Bei chinesischen Köstlichkeiten  vor dem Pavillion am kleinen See spürt der Besucher die Authentizität der Anlage und fühlt sich in das Reich der Mitte versetzt.

 

Von der Ost-Berliner Gartenschau 1987 zu den Gärten der Welt

 

Angefangen hat alles mit der 'Berliner Gartenschau' 1987. Anlässlich der 750-Jahrfeier Berlins schuf die DDR einen neuen Volkspark für die noch junge Plattenbausiedlung. Sie sollte gärtnerisches Gegenstück zum Britzer Garten sein, der als Bundesgartenschau 1985 in West-Berlin Aufsehen erregte. Umbenannt in 'Erholungspark Marzahn', wurde das Areal nach der Wende überarbeitet. Der Betreiber, die Grün Berlin Park und Garten GmbH, entwickelte daraufhin das ambitionierte Konzept der 'Gärten der Welt', das heute dem Erholungspark seine überregionale Bedeutung verleiht. Die Gartenkunst der Welt an einem Ort, verbunden mit Spiel- und Erholungsmöglichkeiten für die ganze Familie. Nach dem glanzvollen Auftakt des chinesischen Gartens kamen weitere asiatische Gartenkunstwerke hinzu:

 

Der Japanische Garten

 

Der japanische 'Garten des zusammenfließenden Wassers' öffnete 2003 seine Pforten und interpretiert einen insichgekehrten japanischen Gartenraum mit Pavillion, Bachlauf, Teich und Kiesgarten. Japanische Gehölze schmücken die verwinkelt modellierte Gartenlandschaft.
Seit dem gleichen Jahr lädt der 'Garten der drei Harmonien' in die tropische Welt Balis ein. In einem Gewächshaus erwartet den Besucher ein traditionelles balinesisches Wohnhaus inmitten der tropischen Pflanzenwelt. Der Seouler Garten ist ein großzügiges Geschenk der Stadt Seoul und schließt vorerst den Reigen der fernöstlichen Gärten.

 

Der Islamische Garten

 

Der 'Garten der vier Ströme' orientiert sich an den traditionellen Bauformen des Orients. In dem von Mauern umgebenen Garten fließen vier kleine Wasserkanäle zum Zentrum. Traditionelles Schnitzwerk schmückt die Wohnräume der Anlage. Zahlreiche Kübelpflanzen und orientalische Baustoffe verleihen dem Garten seine südliche Atmosphäre.

 

Der Karl-Foerster-Garten und weitere Garten-Kunstwerke

 

Der Karl-Foerster-Garten repräsentiert die deutsche Gartentradition der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, während der italienische Renaissancegarten in die Gefilde des Mittelmeeres entführt. Auch wenn dieser mit der Authentizität des Chinesischen Gartens nicht mithalten kann, so verspricht der Erholungspark einen überaus interessanten Ausflug in die Gartenkunst der Welt, die bald durch einen 'christlichen Garten' erweitert wird.

 

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