weltdeswohnens
zum Warenborb Seite drucken Sitemap
Vom Musikfest bis zum Heimattag - Landesgartenschau 2017 in Bad Lippspringe
Parkanlagen mal anders – Welcher Stil darf es sein?
Berlin-Potsdam-Spezial
Botanischer Volkspark Blankenfelde
Botanischer Garten Dahlem
Berliner Staudenmarkt
Historische Baustoffe in Marwitz
Schaugarten von Karl-Foerster
Pfaueninsel
Gärten der Welt in Marzahn
Schlosspark Sanssouci
Hotel Villa Monte Vino Potsdam
Offene Gärten
Großer Tiergarten
Britzer Garten in Neukölln
Schlosspark Sacrow bei Potsdam
Kinderbauernhof Pinke-Panke
Künstergarten Max Liebermann
Schlosspark Babelsberg
Gartenschau-Gelände in Oranienburg
Neuer Garten in Potsdam
Märchenbrunnen im Friedrichshain
Schlosspark Charlottenburg
Späth'sches Arboretum
Glienicker Park in Wannsee
Sowjetisches Ehrenmal
Freundschaftsinsel in Potsdam
Landhausgarten Fränkel
Jüdischer Friedhof in Weißensee
Künstlergärten
Gartenschauen
Die Gärten von Malta
Die Gärten von Alfàbia auf Mallorca
Die Gärten des Château de Boutemont, Normandie
Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof, Weinheim
Trelissick Garden in Cornwall
Hestercombe Gardens in Somerset
Schlossgarten Frederiksborg in Dänemark
Lanhydrock Garden in England
Great Dixter House & Garden in England
Botanischer Garten Göteborg, Schweden
Orto Botanico Palermo, Italien
Klostergarten Neuzelle
Wörlitzer Gartenreich
Staatspark Wilhelmsbad Hanau
Prinz-Georg-Garten in Darmstadt
Palmengarten Frankfurt/Main
Palácio de Queluz, Portugal
Schlosspark Aschaffenburg
Villa d'Este in Tivoli bei Rom
Jardins de Castillion-Plantbessin
Sissinghurst Castle in England
Bois des Moutiers/Normandie
Wackerbarths Ruh bei Dresden
Der Garten von Mehrin
Isola Bella im Lago Maggiore
Barockpark Großsedlitz in Sachsen
Wilhelma in Stuttgart
Luisenpark Mannheim
Grugapark Essen
Fürst Pückler Park in Bad Muskau
Drottningholm bei Stockholm
Quinta da Regaleiro, Portugal
Klostergarten Seligenstadt

Der Märchenbrunnen im Friedrichshain

 

Der Friedrichshain mit dem Märchenbrunnen ist eine der größten und beliebtesten Parkanlagen Berlins. Die Grünanlage im gleichnamigen Berliner Stadtbezirk war die erste städtische Parkanlage der Stadt und bereits zur Eröffnung ein Park für jedermann, ein Erholungsraum im dicht besiedelten Berliner Osten.

 

Historischer Überblick

 

Er wurde nach den städtebaulichen Ideen Peter Josef Lennés anlässlich des Thronjubiläums König Friedrich II., auch Friedrich der Große genannt, zwischen 1846-48 von Johann Gustav Meyer geplant und errichtet. 1848 wurde der Friedhof der Märzgefallenen integriert und ist bis heute Mahnmal an die gescheiterte bürgerliche Revolution von 1848. Ein Krankenhaus entstand in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts und als Ausgleich wurde eine großzügige Erweiterung, der 'Neue Hain' geschaffen.

 

Flakbunker

 

Im 2. Welkrieg war die Gegend um den Friedrichshain ein besonders umkämpftes Areal, denn 1941 wurden von den nationalsozialistischen Machthabern zwei riesige Flakbunker in den Park betoniert, die im Häuserkampf hart umkämpft waren.

 

Nach dem Krieg wurden die Bunker gesprengt und mit Trümmerschutt verfüllt und angeschüttet. Der Park wurde durch Reinhold Lingner den neuen Bedürfnissen angepasst.

 

Heute erhebt sich der 78 Meter hohe sogenannte 'Mont Klamott' und der etwas kleinere zweite Bunkerberg über den Park und gewährt, zumindest im blattlosen Winter, eine ungewöhnliche Aussicht.

 

Nach der Wende

 

Nach der Wende wurde der Park bis 2007 grundlegend saniert. Unter anderem wurde der Bereich des ehemaligen 'Neuen Hains', an dessen Stelle zwischenzeitlich eine Sportanlage trat, wieder als wichtiger Bestandteil des Parkes in zeitgemäßer Form zurückgewonnen und die verschollen geglaubte Büste Friedrichs des Großen am alten Platz neu aufgestellt.

 

Der Märchenbrunnen von Ludwig Hoffmann

 

Glanzstück des Parks ist der Märchenbrunnen am westlichen Eingang des Friedrichshains. Die Anlage wurde im neobarocken Stil kurz vor dem 1. Weltkrieg vom Berliner Architekten Ludwig Hoffmann gestaltet. Eine vierstufige Wasserkaskade mit Fontänen wird von wasserspeienden Fröschen und Märchengestalten der Brüder Grimm eingerahmt. Eine halbrunde Kollonade bildet den Hintergrund der Brunnens und wird durch 14 Tierskulpturen bekrönt. Dahinter befindet sich ein weiteres Wasserbecken, der Delphinbrunnen, der mit vier Skulpturengruppen als Wasserspeier gefasst wird. 2007 wurde die notwendige Sanierung der Anlage abgeschlossen, nachdem der Brunnen vor allem durch Vandalismus in einen bedauernswerten Zustand geraten war.

 

Die frühere Wegeführung und verloren gegangene Elemente, wie die geschmückten Steinbänke am Wasserbecken, wurden rekonstruiert und lassen so den ursprünglichen Raumeindruck der Hoffmannschen Anlage wiederentstehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

nächster Artikel