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Botanischer Garten in Göteborg


Wer an Schweden denkt, der sieht vor seinem inneren Auge nordische Wälder, Elche und inselreiche Küstenlandschaften vorüberziehen. Die nordische Naturverbundenheit zeigt sich aber auch in einer ausgeprägten Gartenleidenschaft der Schweden.

Grüne Metropole am Kattegat

Schwedens zweitgrößte Stadt hat von all dem viel zu bieten. Die Stadt hat sich von der einstigen Industriemetropole zur einem der interessantesten Ziele für Städtereisen in Europa entwickelt.

Vom Einfluss des warmen Golfstroms bevorzugt, liegt die Stadt mit ihren 500 000 Einwohnern an der Mündung des Flusses Göta Älf in das Kattegat. Ausgedehnte Schären (skärgard), einem Archipel aus kleinen und kleinsten felsigen Inseln, säumen die Küste. In der Stadt machen bewaldete Hügelkuppen und Parks Götheburg zu einer der grünsten Großstädte Europas. Natur und Kultur finden sich hier in enger Nachbarschaft.

Das botanisches Herz Göteborgs

Der Botanische Garten ist mit seinen 175 Hektar einer der größten und attraktivsten Nordeuropas. Als Forschungseinrichtung ist er Teil der Universität Göteborg. Der „Botaniska Trädgarden“ ist sowohl für botanisch wie auch gärtnerisch Interessierte ein Highlight jedes Göteborg-Aufenthaltes.

Der Botanische Garten ist in verschiedene Bereiche untergliedert. Von den 175 Hektar ist nur ein kleinerer Teil intensiv gestaltet, während der größere dem Naturreservat Änggarden, einem Eldorado für Vogelliebhaber, zugeordnet ist. 

Der Steingarten mit Fernblick

Ein besonderer Höhepunkt des Botanischen Gartens ist der ausgedehnte Steingarten auf einem Hügel. (siehe Bild oben rechts) Eingebettet in teils natürliche Felsformationen mit kunstvoll inszeniertem Wasserlauf, gibt er dem Besucher einen detaillierten Einblick in die skandinavische Pflanzenwelt. Von hier oben hat man außerdem einen grandiosen Blick über das grüne Göteborg.

Kulinarik trifft auf Natur

Doch es gibt auch ausgedehnte Wiesenflächen. Schatten spendende alte Bäumen laden im Sommer zum Picknick ein. Bei schönem Wetter bei Einheimischen und deren Gästen gleichermaßen beliebt ist das Café. Wer sich einen Platz im großen Cafégarten sichert, der kann sich mit ausgezeichneten schwedischen Kuchenspezialitäten verwöhnen lassen.

Fernost im Norden

Im Japantal ist die fernöstliche Pflanzenwelt zuhause und begeistert mit einer reichen Sammlung an Bambus-Arten. Die riesige Orchideensammlung lockt die Besucher in die Gewächshäuser. 1500 verschiedene Arten, die zumeist in den Wintermonaten blühen, machen den Botanischen Garten in der dunklen Jahrezeit zum Anziehungspunkt für Orchideenliebhaber.

Typisch schwedisch

Wer es bodenständiger mag, dem sei der traditionelle Küchengarten empfohlen. Hier wachsen Kräuter- und Gemüsesorten aller Art. Im Herbst ziehen zwei große Events Besucher in ihren Bann: Bei der Früchte-Schau lassen sich die verschiedenen Apfel-, Birnen- und Pflaumenarten vergleichen, die in Schweden heimisch sind. Bei der Pilze-Schau lässt sich die Welt vom Fliegen- bis Schimmelpilz entdecken.

Am Gärtnerischsten ist der Eingangsbereich, wo große Sommerblumenbeete den Eindruck einer Gartenschau erwecken. Ein großes architektonisches Wasserbecken mit Springbrunnen begrüßt den Besucher.

Carl von Linné, von Schweden nach Sizilien 

Das Schweden das Heimatland des großen Pflanzen-Systematikers Carl von Linné (1707-1778) ist, zeigt sich am Linné-Denkmal, das von einem Linnégarten nach seiner Systematik umgeben ist.

Vom schwedischen Göteborg nun ins sizialianische Palermo, wo ein weiterer Botanischer Garten den Pflanzen-Gelehrten ehrt. Weiter zu: Orto Botanico di Palermo.




Steingarten mit Wasserfall


Schwedisches Gartenhaus


Frühlingsblühen


Carl von Linné


Pavillon und Staudengarten


Picknick auf der großen Wiese


Gartenhaus am Kräutergarten