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Die Landesgartenschau Nagold 2012 (c) LGS Nagold 2012 GmbH
Die Altstadt von Nagold (c) LGS Nagold 2012 GmbH
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Die Landesgartenschau Nagold 2012


Seit 30 Jahren finden in Baden-Württemberg Landesgartenschauen statt, in der Regel im Abstand von zwei Jahren. Eine Standardveranstaltung, könnte man meinen – doch das Gegenteil ist der Fall. Jede Stadt habe ganz spezifische Voraussetzungen, um ihre Vorzüge in Szene zu setzen und sich nachhaltig positiv zu verändern, erklärt Alexander Bonde, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. Letzteres sei übrigens der Kern von Landesgartenschauen: „Natürlich steht die rund fünfeinhalb Monate dauernde Ausstellung rund um den Gartenbau zunächst im Vordergrund, doch viel wichtiger sind die vielen Daueranlagen, die bestehen bleiben und die Lebensqualität und die Ökologie in den Städten langfristig verbessern. Landesgartenschauen sind gewaltige Infrastrukturprogramme mit einem anhaltenden Effekt.“

Kein Wunder also, dass die Euphorie nicht nur die Bürger, sondern auch die Macher gepackt hat. Über eines freut sich Nagolds Oberbürgermeister Jürgen Großmann ganz besonders: den Termin. Durch den Tausch mit Schwäbisch Gmünd ist man von 2014 auf 2012 vorgerutscht – in das 60. Jubiläumsjahr des Landes. „Das ist für uns eine große Ehre“, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende der Landesgartenschau Nagold 2012 GmbH. Und verspricht: „Wir tun alles, um den Besuchern vom 27. April bis 7. Oktober ein gebührendes Fest zu präsentieren.“

Wie das aussieht? Bunt und blühend natürlich: durch ein 4.000 Quadratmeter großes Blumenmeer, verschiedenste Staudengärten, eine Vielzahl von meisterhaften Schauanlagen und zwölf wechselnde Blumenschauen, die erstmals auf einer baden-württembergischen Landesgartenschau in einem stillgelegten Brauerei-Gebäude stattfinden. Aber auch aufregend und abenteuerlich: etwa durch eine ganze Reihe von Spiel- und Sportfeldern, die nagelneue Minigolfanlage, das Gartenschau-Bähnle, den rasanten E-Bike-Testparcours oder die 19,50 Meter hohe Seilbahn-Attraktion – den spektakulärsten Landesgartenschau-Freizeitbeitrag aller Zeiten. Erstaunlich und einzigartig: zum Beispiel durch das Schmalspureisenbahn-Denkmal „Altensteigerle“, den Kamelhof, die zehn Meter hohe begehbare „Forstkugel“, den ebenfalls zehn Meter hohen begehbaren „Platanenkubus“ oder ein europaweit einmaliges ökumenisches Projekt, die „Wachsende Kirche“ aus 24 Linden. Beschaulich und besinnlich: durch eine Tretbootfahrt auf der Nagold, eine Auszeit in einer der Ruhezonen und -lounges oder beim Besuch einer der vielen Ausstellungen im, aber auch rund um das Gelände. Und selbstverständlich auch furios und faszinierend: durch ein Programm aus 3.400 Veranstaltungen, an denen nicht nur zahlreiche lokale und regionale Akteure mitwirken, sondern auch deutschland- und sogar weltweit bekannte Stars.

Kurzum: Nagold präsentiert ein Ereignis, das von Neuheiten und Premieren geprägt ist. Das gilt übrigens nicht nur für die Ausstellung selbst. Ein weiterer Bereich ist die Gastronomie: Alle sieben Gastro-Stationen auf dem Gelände sind in der Hand von regionalen Anbietern – das hat es so noch nie gegeben. Auch das Engagement der Wirtschaft ist eine Novität: Sage und schreibe 45 Sponsoren sind an Bord, sie bringen ein Gesamtvolumen von rund 2,4 Millionen Euro ein, davon 50 Prozent Barleistungen und 50 Prozent Werbe- und Sachleistungen, für die sie sich die unterschiedlichsten Konzepte haben einfallen lassen. Und schließlich ist da eine nie da gewesene Begeisterung in der Bevölkerung: Bereits im Vorfeld wurden fast 15.000 Dauerkarten verkauft, und über 8.000 von den Bürgern gestaltete „Kunstleitpfosten“ säumen als farbenprächtiges Leitsystem die Einfallstraßen nach Nagold. Prof. Hubert Möhrle, Vorsitzender der Förderungsgesellschaft für die Baden-Württembergischen Landesgartenschauen (FGS) und Nagolder LGS-Aufsichtsrats-mitglied, sagt: „In der Geschichte der baden-württembergischen Landesgartenschauen ist das alles einmalig und zeigt wieder einmal, wie das Thema Landesgartenschau nachhaltig Positives für eine Stadt bewirken kann.“




























Die Zahlen und Fakten der LGS Nagold 2012

Zeitraum

Die 24. baden-württembergische Landesgartenschau wird vom 27. April bis 7. Oktober 2012 in Nagold ausgerichtet – und zwar im 60. Jubiläumsjahr des Landes. Dies ist allerdings nur der Zeitraum der eigentlichen Ausstellung mit ihrer Blumenpracht und den vielfältigen Veranstaltungen. Darüber hinaus geht das Großereignis aber auch mit einem gewaltigen Stadtentwicklungsprozess einher – und dieser wird Nagold und die Region auf viele Jahrzehnte hinaus positiv prägen.

Kosten

Die Stadt Nagold investiert rund 30 Millionen Euro, davon 18,5 Millionen Euro in die Grünanlagen. An dieser Summe hat das Land Baden-Württemberg einen beträchtlichen Anteil: Allein 3,835 Millionen Euro kommen direkt aus dessen Landesgartenschau-Fördertopf, dazu fließen weitere Zuschüsse in Gesamthöhe von rund 4,1 Millionen Euro. Der Ausstellungsetat umfasst 10,4 Millionen Euro, rund 6 Millionen Euro sollen über Einnahmen insbesondere aus dem Eintrittskarten- verkauf, Mieten und Konzessionen refinanziert werden.

Gelände

Das eingezäunte Gelände umfasst 16 Hektar, dazu kommen die frei zugänglichen Bereiche Altstadt und Burgruine Hohennagold, die im Sinne der „Grünen Urbanität“ – der gegenseitigen Durchdringung von Stadt und Natur – in das Gesamtkonzept der Landesgartenschau einbezogen werden.

Veranstaltungen

An 164 Tagen werden mehr als 3.000 Events aus den Bereichen Kultur und Unterhaltung, Umwelt und Wissen, Sport und Bewegung, Kinder und Jugend sowie Glaube und Kirche veranstaltet. Auch eine Handvoll hochkarätiger Stars gibt sich die Ehre – etwa die Kultband Erste Allgemeine Verunsicherung (EAV) oder Aura Dione.

mehr Infos:

www.landesgartenschau-nagold.de


Quelle / Fotos: Landesgartenschau Nagold 2012 GmbH