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Palmengarten Frankfurt am Main


Der Palmengarten im Frankfurter Westend ist der beliebteste Park in der Mainmetropole und bildet eine kulturelle Säule in der reichen bürgerlichen Tradition der Stadt. 

Bürgerliches mit aristokratischen Wurzeln

Während der Umruchzeit nach dem Preußisch-Österreichischen Krieg 1866 initiierte der Handelsgärtner und Gartenarchitekt Heinrich Siesmeyer (1817-1900) die Gründung eines Gesellschaftshauses mit exotischen Pflanzen. Auslöser war die Abdankung des Herzogs Adolf von Nassau, der auf der Seite Österreichs den Krieg gegen Preußen verlor. Der preußische Staat gliederte Hessen-Nassau und die bis dahin Freie Reichsstadt Frankfurt am Main in seinen Staatskörper ein. Die reiche Sammlung exotischer Pflanzen des Herzogs aus seiner Residenz in Wiesbaden-Biebrich und dem Wintergarten im Wiesbadener Stadtschloss stand nun zum Verkauf. Eine Aktiengesellschaft wurde 1868 ins Leben gerufen um in der Frankfurter Bürgerschaft die notwendigen finanziellen Mittel für den Kauf der Pflanzen und den Bau des Gesellschaftshauses aufzubringen. Die Stadt Frankfurt stellte das Gelände zur Verfügung. Die Eröffnung wurde 1871 gefeiert und der Palmengarten entwickelte sich zu einem gesellschaftlichen Zentrum der Stadt.

Der Palmengarten im 20. Jahrhundert

Als die Gesellschaft in finanzielle Schwierigkeiten geriet, übernahm 1931 die Stadt Frankfurt schließlich die Verantwortung für den Palmengarten. Im 2. Weltkrieg hatten schwere Bombenangriffe, bei denen der berühmte mittelalterliche Stadtkern Frankfurts ausgelöscht wurde, auch ihre Auswirkungen auf den Gebäudebestand des Palmengartens. Die Glasdächer wurden zerstört, das Gesellschaftshaus brannte aus und der Konzertpavillion ging verloren.

Im Sperrbezirk der amerikanischen Besatzungstruppen gelegen, war das Gelände von 1945-1948 für die Öffentlichkeit unzugänglich. In den 50er Jahren wurde der Palmengarten aber wieder der beliebteste Park der Stadt. Der Aufschwung der botanischen Wissenschaften hatte zur Folge, dass der Palmengarten auch zu einem Ort der Wissenschaft und der Lehre wurde.

Ort der Wissenschaft und der Erholung

Hier funktioniert der Spagat zwischen wissenschaftlicher Institition und zeitgemäßem Park für die ganze Familie. Hier kommt jeder zum Zuge. Die Kleinsten lassen sich mit der Parkbahn durch die vielen Bereiche des Parks fahren, die Pflanzenliebhaber entdecken den Artenreichtum eines Botanischen Gartens und die Erholungssuchenden finden Entspannung auf den Liegewiesen und in den Cafés. Eine Fahrt mit dem Ruderboot auf dem Schildkrötenteich lässt sich gut mit einem anschließenden Rundgang durch das große Tropicarium verbinden. Hier werden acht Biotope trockener bis feuchter Standorte präsentiert. Tropicarium, Subantarktishaus und Eingangschauhaus zeigen auf etwa 10.000 m² Fläche die Pflanzenwelt entfernter Weltregionen.

Veranstaltungen

Sonderausstellungen zu botanischen Themen bieten im Jahresverlauf immer wieder Anlass zu Besuch. So wie das legendäre Rosen-und Lichterfest im Juni: Hier steht die Rose im Rampenlicht. Wird es dunkel, illuminieren tausende Lichter den Park und tauchen ihn in romantisches Licht.

Öffnungszeiten

Im Sommer ist der Palmengarten von 9-18 Uhr und im Winter von 9-16 Uhr geöffnet. Die Eintrittskarte kostet 5€ , für Kinder bis 14 Jahre 2€ und für Senioren 4€. Nähere Informationen unter www.Palmengarten-frankfurt.de

 

 

 

 























Der Wintergarten im
Stadtschloss Wiesbaden.