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Parkanlagen mal anders – Welcher Stil darf es sein?

 

Parkanlagen üben auf Menschen einen ganz besonderen Reiz aus. Ein Park dient sowohl als Ort der Erholung, als auch als ästhetischer Reiz für die Sinne. Doch Parkanlage ist nicht gleich Parkanlage. Anbei sollen drei verschiedene Stilrichtungen sowie ihre besonderen Eigenheiten vorgestellt werden. Zum einen die Parkanlage im englischen Stil, welche sich durch geometrische Formen auszeichnet. Zum anderen die Parkanlage, die dem asiatischen Stil nachempfunden ist und einen Ort der Ruhe bildet. Zu guter Letzt wird noch auf die romantische Parkanlage eingegangen, die zum gemeinsamen Verweilen einlädt.


Ein Park im englischen Stil

Die englische Gartenkunst ist nicht nur auf der Insel sehr beliebt. Vor allem in großen und weitläufigen Parkanlagen kommt der strenge englische Stil bestens zur Geltung. Ordnung ins Chaos bringen und die Natur zähmen, das möchte eine Parkanlage im klassischen englischen Stil erreichen. Gerade Linien und geometrische Muster ziehen sich wie ein roter Faden durch diese Art der Parkgestaltung. Klassische Parkanlagen im englischen Stil sind zum Beispiel:

  • Die Kew-Gardens nahe London

  • Sussex in Südengland

  • Der Englische Garten in München (Informationen unter schloesser.bayern.de)

  • Der Fürst-Pückler-Park in Muskau

Akkurat gestutzte Hecken sorgen für die räumliche Begrenzung innerhalb des Parks, genau wie zahlreiche Wege, die durch Ziegelsteine oder Klinkern eingefasst sein können. Der Rasen ist stets gepflegt und wird regelmäßig gemäht. Mauern aus Naturstein oder Ziegelwerk begrenzen zudem die blühenden Inseln des Parks, die zum Beispiel aus Rosenbüschen bestehen können.

Die strenge architektonische Gliederung ist typisch für einen Park im englischen Stil. Die einzelnen Bereiche, die durch Hecken oder Mauern voneinander getrennt werden, überraschen jeder für sich, durch eine jeweils abgestimmte Farb- und Pflanzenauswahl. Typische Pflanzen, die in einem Park im englischen Stil nicht fehlen dürfen, sind:

  • Rosen

  • Stauden

  • Hecken

  • Ziersträucher

In englischen Parks sind zudem meist Wasserbecken oder Brunnen zu finden. Auch diese orientieren sich in der Regel am geometrischen Gesamtkonzept und sind kreisrund oder rechteckig geschnitten. Die dadurch entstehende, ruhige und geordnete Gestaltung des Gartens erlaubt es, dass es innerhalb der begrenzten Beet-Flächen besonders bunt und vielseitig zugehen darf, jedoch nicht muss. Werden zum Beispiel unterschiedliche Staudenarten mit verschiedener Höhe zusammengepflanzt, entsteht ein besonders üppiger Gesamteindruck.

Alternativ finden sich in englischen Parkanlagen auch immer wieder antike Statuen, malerische Baumgruppen oder weitläufige Rasenflächen.

 

Ein Hauch von Exotik – Die asiatische Parkanlage

Parkanlagen, welche sich am asiatischen Stil orientieren, wirken auf Europäer besonders faszinierend, nicht zuletzt wegen ihrer Exotik.

Die immergrünen Gewächse japanischer Parkanlagen werden kunstvoll geschnitten und wirken dennoch natürlich. Große Steine finden in geharkten Kiesflächen ihren Platz und das gesamte Ensemble strahlt eine unvergleichliche Ruhe aus. Kein Wunder, dienen Parks in Asien doch unter anderem als Orte der Einkehr und der Meditation. Eine Pflanze, die in einer Parkanlage im asiatischen Stil nicht fehlen darf, ist der feinblättrige Fächer-Ahorn. Auch der schnell wachsende Bambus gehört in das Pflanzen-Ensemble. Doch auch kleine Gruppen von Rhododendren oder geschnittenen Buchsbäumen fügen sich fabelhaft in das asiatische Gesamtkonzept ein. Im Gegensatz zum englischen Garten, der in der Regel flach angelegt ist, verfügt eine asiatische Parkanlage über zahlreiche bewachsene Hügel. Auch Teiche mit Khoi-Karpfen und Seerosen oder kleine Bäche fügen sich optimal in die Parkanlage ein und vermögen es zudem, diese in unterschiedliche Bereiche zu gliedern. Ein typisch asiatischer Holz-Pavillon zu welchem ein geschwungener Pfad aus großen natursteinplatten führt, dient als Ort der Einkehr.

Die dominierende Farbe im asiatischen Park ist Grün. Gräser, Farne und Blattschmuckstauden spielen dabei genauso eine Rolle wie Bodendecker. Ein besonderes Highlight sind das ganze Jahr über große Bonsaibäume, während im Frühling die Blüten der Zierkirsche alle Blicke auf sich ziehen.

 

Die Gestaltung einer romantischen Parkanlage

Eine romantische Parkanlage zeichnet sich vor allem durch ihre Blütenpracht aus. Von Frühling bis Herbst sollten immer zahlreiche bunte Blumen und Sträucher ihre Blüten zeigen. Nicht fehlen dürfen in einer romantischen Parkanlage natürlich Rosen. Beliebte Rosensorten sind zum Beispiel:

  • Pink Paradise

  • Residenz

  • Rose de Rescht

Unter http://www.rosenschule-uckermark.de/beliebteste-rosensorten sind weitere beliebte Rosensorten einzusehen. Besonders schön wirken die Rosen, wenn sie zu großer Zahl zusammengestellt werden oder sich an Gittern hochranken können. Auch ein Torbogen, welcher komplett von Rosenranken bedeckt ist, ist ein echter Hingucker in einer romantischen Parkanlage. So genannte Baumrosen vermögen es sogar, an den Stämmen von Bäumen emporzuwachsen. Duftrosen werden am besten in der Nähe von Sitzmöglichkeiten gepflanzt, damit sich Parkbesucher an ihrem Duft erfreuen können, während sie auf den Bänken verweilen. Der Stil der Bänke sollte sich in das Gesamtbild des Parks einfügen und einheitlich sein. Inspirationen bezüglich des Sitzmobiliars sind zum Beispiel unter http://www.runge-bank.de/ zu finden.

 

Von hohen Bäumen umsäumte Wege und kleine versteckte Pfade gehören ebenso zu einer romantischen Parkanlage, wie kleine Lichtungen, auf denen es sich im Sommer mit einer Decke und einem Picknickkorb gemütlich gemacht werden kann. Antike Skulpturen, alte mit Efeu berankte Mauern oder auch ein Teich mit Seerosen und Fröschen verstärken die romantische Ausstrahlung des Parks zusätzlich.

Doch nicht nur Rosen passen optimal in eine romantische Parkanlage. Lavendel, Clematis, Rittersporn oder Zaubernuss bringen Abwechslung in die Parkgestaltung. Stauden sollten über eine möglichst lange Blütenzeit verfügen. So sind immer bunte Farbtupfer im Park zu finden. Besonders lange blühen beispielsweise Katzenminze, Flammenblume, Steppensalbei oder Mädchenauge. In einer romantischen Parkanlage sind Schmetterlinge gern gesehen Gäste. Wer möchte, dass sich diese und eine gewisse Artenvielfalt anderer Tiere von selbst dort einfinden, muss für die richtige Pflanzenauswahl sorgen. Schmetterlinge fühlen sich unter anderem zur Fetthenne, zur Prachtscharte, zum Sommerflieder oder der Herbstaster hingezogen.

Wer die romantische Wirkung des Parks auch in den späten Abendstunden gewährleisten will, sollte ein stimmiges Beleuchtungskonzept wählen. Straßenlaternen sollten durch indirekte Lichtquellen ergänzt werden.