weltdeswohnens
zum Warenborb Seite drucken Sitemap
Schloßpark Aschaffenburg
Parkanlagen mal anders – Welcher Stil darf es sein?
Berlin-Potsdam-Spezial
Künstlergärten
Gartenschauen
Die Gärten von Malta
Die Gärten von Alfàbia auf Mallorca
Die Gärten des Château de Boutemont, Normandie
Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof, Weinheim
Trelissick Garden in Cornwall
Hestercombe Gardens in Somerset
Schlossgarten Frederiksborg in Dänemark
Lanhydrock Garden in England
Great Dixter House & Garden in England
Botanischer Garten Göteborg, Schweden
Orto Botanico Palermo, Italien
Klostergarten Neuzelle
Wörlitzer Gartenreich
Staatspark Wilhelmsbad Hanau
Prinz-Georg-Garten in Darmstadt
Palmengarten Frankfurt/Main
Palácio de Queluz, Portugal
Schlosspark Aschaffenburg
Villa d'Este in Tivoli bei Rom
Jardins de Castillion-Plantbessin
Sissinghurst Castle in England
Bois des Moutiers/Normandie
Wackerbarths Ruh bei Dresden
Der Garten von Mehrin
Isola Bella im Lago Maggiore
Barockpark Großsedlitz in Sachsen
Wilhelma in Stuttgart
Luisenpark Mannheim
Grugapark Essen
Fürst Pückler Park in Bad Muskau
Drottningholm bei Stockholm
Quinta da Regaleiro, Portugal
Klostergarten Seligenstadt

Schlosspark Johannisburg in Aschaffenburg

 

Die etwa 70 000 Einwohner zählende Stadt in Unterfranken überrascht mit zwei bemerkenswerten Gartenkunstwerken. Nur drei kilometer von der Altstadt entfernt, liegt in der Mainaue der Landschaftspark Schönbusch, einem der ersten Parkanlagen englischen Stils auf dem Kontinent. Der gut erhaltene Park mit Parkstaffagen, sommerlichen Biergarten, kleinen Seen und dem alten Baumbestand ist ein wichtiger Naherholungsraum in der Region.

 

Das 'Bayrische Nizza'

 

Seinen wohlklingenden Namen „Bayrisches Nizza“ verdankt Aschaffenburg jedoch seinem Schlossgarten am Schloss Johannisburg. Der Park zieht sich entlang der hügeligen Ausläufer des Spessarts und parallel zum Main von der Altstadt bis hin zum Pompejanum, einem Nachbau einer  Villa aus Pompeji, die von König Ludwig I. um 1850 errichtet wurde. (Bilder: rechts oben und unten) 
Der mächtige Bau des Schlosses Johannisburg aus rotem Mainsandstein bildet den Bezugspunkt des Parks. Es wurde im frühen 17. Jahrhundert erbaut und war bis 1803 zweiter Sitz der Mainzer Kürfürsten und Bischöfe.

 

Das Pompejanum

 

Der Nachteil begrenzter Platzverhältnisse ließ eine abwechslungsreiche und verwinkelte Parkanlage entstehen. Der Weg zum Pompejanum wechselt vielfach seine Gestalt und seine Richtung. Er überquert eine kleine eiserne Brücke, führt über einen Laubengang, führt an kleinen Frühstückspavillon (Bild: rechte Seite oben) vorbei und endet schließlich hinter dem Pompejanum an der St. Germain-Terrasse. Ein Weinberg ersteckt sich unterhalb des Pompejanums, ebenso zieren südländische Topfpflanzen die Villa und der pinienartige Schnitt der Schwarzkiefern erinnern an mediterranes Leben.

 

nächster Garten