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Wilhelma in Stuttgart

 

Die Wilhelma im Stuttgarter Stadtteil Bad Cannstadt ist der einzige zoologisch-botanische Garten in Europa. Tier- und Pflanzenwelt stehen hier gleichermaßen im Mittelpunkt, deren Rahmen historische Parkarchitektur und moderne Tierhäuser bilden.

 

Die Stuttgarter Alhambra

 

Begonnen hat die wechselvolle Geschichte der Wilhelma bereits 1829 als man in Cannstadt Mineralquellen entdeckte. Der König von Württemberg, Wilhelm I., ließ ein „Badhaus“ inmitten eines englischen Gartens errichten. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts wurde aus dem ursprünglichen Badhaus ein Orangerieschlösschen im maurischen Stil mit angrenzenden Gewächshäusern, umgeben von einer italienischen Gartenanlage. Architektonisches Vorbild war die Alhambra im südspanischen Granada.

 

Neubeginn nach dem 2. Weltkrieg

 

Nach dem ersten Weltkrieg ging die Anlage in Staatsbesitz über und wurde ein öffentlicher Botanischer Garten. Stark beschädigt während eines Bombenangriffs im Oktober 1944, wurden viele Teile der Anlage in den Folgejahren wieder instand gesetzt. Ab 1949 fanden vermehrt Tiere in der Wilhema ein Zuhause und in den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde der Park auch offiziell zum Zoologischen Garten. Von nun an wurden zahlreiche Neubauten in den Park integiert.

 

Zweitartenreichster Zoo in Deutschland

 

Den Besuchern wird einiges geboten: Mit über 1100 Tierarten ist der Zoo der zweit artenreichste seiner Art in Deutschland. Zudem laden über 6000 verschiedene Pflanzenarten in den Gewächshäusern und im Außenraum zum Entdecken ein. Die Verbindung von Flora, Fauna und Architektur gilt als beispielhaft und machen die Wilhelma zur meistbesuchten Sehenswürdigkeit in Baden-Württemberg.

 

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