weltdeswohnens
zum Warenborb Seite drucken Sitemap
Möbel und Accessoires
Tipps für die Balkondekoration
Wintergartenbeschattung mit Thermo Plissee
Terrassendielen: Pflege und Infos
Die moderne Terrasse aus WPC - pflegeleicht, rutschfest und langlebig
Die Dachterrasse – So nutzen Sie den Platz unter der Sonne optimal
Kleine Geschichte des Gartenpavillons
Gartenmöbel & Elemente in Betonoptik
Pflanz- & Blumenkübel
Kleines Wasserspiel für Terrasse & Balkon
Die Grillsaison ist eröffnet
Grillvergnügen im eigenen Garten
Monolithischer Grill
Aussenkamin „theBUZZ“
Grillromantik im Winter
Hilfreiche Tipps für die eigene Holz-Terasse
RELAZZO - das Terrassen-System
Terrassenüberdachung
Terrassen und Flächen kehren
Garten- & Terrassenreinigung
Hochbeete für Kräuter und Gemüse
Wandgärten - Hängende Gärten
Pflege Ihrer Balkonpflanzen
Zugeschneit: Wie Garten und Terrasse im Winter genutzt werden können

Kleine Geschichte des Gartenpavillons


Ob man die Wortherkunft des Pavillons vom französischen papillon ableitet oder vom Lateinischen papilio ist gleichgültig: Beides bezeichnet den Schmetterling und führt vor Augen, dass sich ein Gartenpavillon durch seine luftige Dachkonstruktion und seine filigrane Bauweise vom massiven Gartenhaus unterscheidet.

Vom barocken Lusthäuschen zur bürgerlichen Gartenlaube

In der Geschichte der Gartengestaltung haben die leichten Bauwerke eine lange Tradition: Seit dem Barock gehören sie zum festen Inventar europäischer Schloss- und Parkanlagen, in denen sie mit den Mitteln der Gartenarchitektur bestimmte Sichtachsen betonen sollten. Darüber hinaus hatten die Pavillons einen ganz praktischen Nutzen und boten Schutz für Gartengeräte oder Überwinterungsmöglichkeit für Pflanzen. Aufgrund ihrer oft etwas versteckten Lage waren sie in den weitläufigen Parks außerdem Orte der Abgeschiedenheit und boten Platz für Beschaulichkeit und Ruhe. Nicht zuletzt hatten die luftigen Tee- und Lusthäuschen gesellige Funktionen und waren der Platz für Festlichkeiten und Vergnügen des Adels. Bald trat der Pavillon seinen Siegeszug auch beim wohlhabenden Bürgertum an und fand sich den entlegenen Winkeln ihrer Villengrundstücke, oft in Form der idyllischen Gartenlaube.

Der Gartenpavillon heute: Was zu beachten ist
Ob als Spielmöglichkeit für die Kinder, als Feier- oder Rückzugsort – auch heute erfreut sich der Gartenpavillon noch großer Beliebtheit. Wer sich allerdings seinen Traum vom eigenen Bauwerk in seinem Garten erfüllen möchte, sollte einiges beachten: Denn eine romantische Konstruktion aus Holz oder Stein, die fest im Boden verankert ist, mag dem mondänen Vorbild näher kommen. Es gilt hier aber die örtlichen Bauordnungen zu beachten: Wenn der Pavillon eine bestimmte Größe überschreitet oder ein betoniertes Fundament erhalten soll, kann eine behördliche Baugenehmigung erforderlich sein (http://www.duisburg.de/vv/62/medien/Pavillons-a.pdf). Genauso müssen nachbarliche Belange beachtet werden und Mindestabstände zu den Grundstücksgrenzen eingehalten werden. Eine Alternative bieten mobile Konstruktionen aus Metall oder Aluminium, die mit witterungsbeständigen Kunststoffen oder Textilien bespannt sind. Auch von dieser Art findet sich im örtlichen Baumarkt oder online eine große Auswahl an verschiedenen Pavillons, die unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden. Ihre Designs reichen von modern-funktional bis zu verspielteren Varianten mit runden oder sechseckigen Formen, die stärker an die barocken Vorbilder erinnern. Gegenüber festen Pavillons haben sie den Vorteil, dass sie z. B. zu Grill- und Gartenpartys flexibel aufgebaut werden können und einen schattigen Platz zum Verweilen, Feiern sowie zum Schutz vor Wind und Wetter bieten.