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Der intelligente Garten

Automatische Bewässerung


Wer sich einen schönen Garten gestaltet hat, will auch, dass dieser so schön bleibt. Doch so ein Garten macht eine Menge Arbeit. Automatische Bewässerungsanlagen sind sehr praktisch und kommen den Gartenbesitzern auf vielerlei Weise zu Gute. Welche Möglichkeiten aber gibt es, um den Garten in einen intelligenten Garten umzuwandeln?


Automatische Gartenbewässerung

Das deutsche Wetter ist sehr unbeständig. Mal regnet es wochenlang, dann fällt lange Zeit kein Tröpfchen vom Himmel. Vor allem Menschen, die einen großen und reich bepflanzten Garten haben, kennen die Problematik, die dies mit sich bringt. Wer nicht selbst täglich mit der schweren Gießkanne oder dem Gartenschlauch für die Bewässerung der Pflanzen sorgen will, muss sich eine gute Alternative überlegen. Das tägliche Gießkannentragen geht auf den Rücken und kosten viel Zeit und Nerven und auch ein Gartenschlauch ist nicht viel praktischer. Schließlich muss er immer mitgezogen werden und verheddert sich nur allzu oft. Gerade für Senioren wird die tägliche Gartenbewässerung im Sommer mehr und mehr zum Problem. Zudem arbeiten viele Menschen sehr lange oder verreisen oft. Natürlich können dann Freunde oder Nachbarn gebeten werden, den Garten zu gießen. Doch oft kennen die sich mit den speziellen Pflanzen schlecht aus. Kommt der Gartenbesitzer dann aus dem Urlaub zurück, sind die Pflanzen entweder vertrocknet oder übergossen. Zwar kann auf Portalen, wie nabu.de nachgelesen werden, wie Pflanzen Idealerweise gewässert werden, jedoch macht sich nicht jeder Aushilfsgärtner diese Mühe. Das ist sehr ärgerlich, schließlich weiß jeder gute Gärtner, welche oft jahrelange Mühe in einem gepflegten und reich bepflanzten Garten steckt. Wie schön wäre da ein intelligenter Garten, der sich selbstständig genau mit der richtigen Menge Wasser versorgt?

Das ist möglich und zwar mit einer automatischen Bewässerungsanlage. Per Zeitschaltuhr lässt sich regeln, wann der Garten bewässert werden soll. Durch das Öffnen und Schließen von Ventilen wird die Wasserzufuhr geregelt und Beregner, die sich im Boden befinden, stellen die gewünschte Verteilung des Wassers sicher. Zudem sind Sensoren, die ebenfalls im Boden angebracht sind, in der Lage, den Feuchtigkeitsgehalt der Erde festzustellen. So wird der Boden nicht überwässert, trocknet jedoch auch nicht aus, sondern bekommt immer genau die richtige Menge Wasser zur Verfügung gestellt. Für gewöhnlich werden die zur Bewässerung benötigten Rohre unterirdisch verlegt. Dies setzt eine exakte Planung voraus.


Die Wahl des Bewässerungssystems

Zuerst einmal muss sich für die passende Bewässerungsanlage entschieden werden. Da ist die Wahl gar nicht so leicht. Mit den unterschiedlichen Systemen gehen verschiedene Vor- und Nachteile einher. Systeme, die über die heimische Wasserleitung gespeist werden haben zum Beispiel den großen Nachteil, dass bei einem Defekt, zum Beispiel bei der Elektronik, große Mengen an Wasser verloren gehen können. Vor Defekten im Stromkreis können so genannte Schaltanlagensysteme schützen. Sie sind in der Lage aus einer normalen Spannung eine Schutzkleinspannung zu machen. Oft bieten direkt die Hersteller wie die Firma Hager einen Leitfaden für die Projektierung und den Bau von Schaltanlagen.

Besser ist es grundsätzlich, wenn die Bewässerungsanlage aus einem Brunnen oder einer Zisterne gespeist wird. Eine Zisterne besteht aus einem Tank, der Idealerweise in den Boden eingelassen ist und Regenwasser sammelt, um es anschließend zur Bewässerung zu Nutzen. Unter http://www.zisterne-ratgeber.de/ sind die wichtigsten Fakten rund um das Thema Zisterne zusammengefasst. Dabei wird das Regenwasser mit einer Pumpe aus der Zisterne gepumpt. Ein Brunnen hingegen, stellt Grundwasser zur Verfügung, muss dementsprechend allerdings auch tief genug in die Erde reichen.

Zudem muss die Wahl der Regnerarten auf den Grundriss des Gartens und die Art der Bepflanzung abgestimmt sein. Viereckregner eignen sich für viereckige und rechteckige Gärten, Kreisregner bewässern einen vorgegebenen Radius und Vielflächenregner sind individuell einstellbar. Damit im Winter das Wasser in den Leitungen nicht einfriert und die Leitungen dadurch beschädigt werden, sorgen Ventile zur Entwässerung dafür, dass die Leitungen rechtzeitig vor dem ersten Bodenfrost geleert werden.

Bei einer so genannten Tropfenbewässerung kommt das Wasser nicht von oben, sondern versickert, durch die Abgabe von Einzeltropfen, direkt am Boden, wo es den durstigen Wurzeln zu Gute kommt. Dies schützt die Pflanzen vor Pilz- und Schimmelbefall. Die so garantierte konstante und gleichmäßig verteilte Feuchtigkeit sorgt für ein optimales Pflanzenwachstum. Vor allem für Gemüsebeete ist diese Bewässerungstechnik von Vorteil. Die unterirdischen Rohre haben zudem den Vorteil, dass sie vollkommen unsichtbar sind. Die versenkbaren Beregner kommen nur zur Bewässerung an die Oberfläche und verschwinden anschließend wieder im Boden. Da die Installation einer unterirdischen Bewässerungsanlage mit Grabungsarbeiten verbunden ist, wird diese am besten durchgeführt, bevor der Garten aufwendig bepflanzt wird. Bei einer späteren Installation müssen der Rasen aufgerissen und gegebenenfalls Bäume und Sträucher entfernt werden.

Zudem darf der Kostenfaktor einer Bewässerungsanlage nicht unterschätzt werden. Wer sich die Wasserkosten spart, weil er das Wasser aus einer Zisterne oder einem Brunnen gewinnt, muss immer noch die Kosten für den Strom einplanen. Auch die Anlage an sich ist nicht gerade günstig. So kosten einfache Systeme mindestens 1500 Euro. Nach oben hin ist die Preisspanne nahezu offen.