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Regenwassernutzung für den Garten

 

Mit einer jährlichen Menge von rund 750 Liter pro Quadratmeter in Deutschland, stellt der Niederschlag eine kontinuierliche Versorgungsquelle dar. Um von dieser Wassermenge Gebrauch zu machen, sind allerdings spezielle Auffangvorrichtungen notwendig, die zusätzlich als Speicher fungieren. Neben dem Aspekt der Eigenversorgung bietet die Nutzung von Regenwasser dabei noch viele weitere Vorteile für den Anwender.

 

Welche Nutzungsmöglichkeiten bietet die Speicherung von Regenwasser?

Da es sich bei dem Niederschlag um Wasser handelt, dass einen Verdunstungsprozess durchlaufen hat, ist dieses besonders arm an Mineralstoffen - wie beispielsweise Kalziumkarbonat - und wird daher auch als weiches Wasser bezeichnet. Aus diesem Grund ist Regenwasser für Pflanzen besonders gut verträglich und eignet sich hervorragend für deren Bewässerung. Weiterhin kann ein Regenwasserspeicher auch an den Wasserkreislauf eines Hauses angeschlossen werden, wo der Inhalt als Brauchwasser - zum Beispiel für die Toilettenspülung - verwendet werden kann. Ein weiteres Anwendungsgebiet ist der Garten, wo das Regenwasser beispielsweise für die Teichbewässerung genutzt werden kann.

 

Mit welcher Technik kann Regenwasser aufgefangen werden?

Eine der traditionellsten Methoden zur Speicherung von Regenwasser ist die Regentonne. Bei der klassischen Nutzung wird das vom Hausdach fließende Regenwasser über Rinnensysteme in eine entsprechende Regentonne geleitet, die beispielsweise im Garten steht und als Speicherreservoir dient. Da die optische Attraktivität hierbei eher gering ausfällt und das Volumen von Regentonnen verhältnismäßig klein ist, entscheiden sich viele Menschen lieber für einen großvolumigen Speicher in Form einer Zisterne beziehungsweise Regenwasseranlage. Diese wird für gewöhnlich im Boden des Gartens untergebracht, von wo aus das Regenwasser mittels Förderpumpen zum Bestimmungsort transportiert wird. Das Wasser gelangt hier während dem Versickern über einen Zulauf in den Speicherraum, was den Vorteil hat, dass das Wasser dabei gleichzeitig gefiltert wird. Ein weiterer Vorteil ist die optische Ästhetik, da die Zisterne im Untergrund verborgen liegt und somit keine störenden Auswirkungen hat.

 

Welche gesetzlichen Regelungen gibt es bei der Speicherung von Regenwasser zu beachten?

Die gesetzliche Regelung im Bezug auf die Eigenversorgung mit Regenwasser unterliegt dem Wasser- und Baurecht, womit es sich um Länderkompetenzen handelt. Allgemein gilt, dass Zisternen zur Regenwassergewinnung - außer in Hamburg und Brandenburg - bis zu einem Speichervolumen von 50m³ und einer Höhe von 3m genehmigungsfrei sind. Es ist dringend zu empfehlen, die Eigenversorgung dem örtlichen Wasserversorgungsunternehmen mitzuteilen, da die Möglichkeit besteht, sich von der Versorgung des entsprechenden Unternehmens befreien zu lassen.

 

Welche Vorteile hat die Nutzung von Speichersystemen?

Der größte Vorteil der Eigenversorgung mit Regenwasser liegt sicherlich in der Unabhängigkeit und der damit verbundenen Kostenersparnis begründet. So kann bei einer Vielzahl von Anwendungszwecken statt Leitungswasser das gespeicherte Regenwasser verwendet werden, was die Verbrauchskosten erheblich senkt. Je nach Versorgungssituation vor Ort, kann die Nutzung von Regenwasser auch ökologisch sinnvoll sein, wobei dieser Faktor stark von dem Standort abhängig ist.